Der Honda Civic 1.5 VTEC Turbo im Drivecheck

Auf sage und schreibe zehn Generation Honda Civic kann die japanische Traditionsmarke mittlerweile zurückblicken. Zehn Generationen, in denen Honda Erfahrungen mit dem Kompaktwagen-Markt sammeln konnte und festgestellt hat, dass man auch mal einen anderen Weg, als den konventionellen einschlagen kann. Seit der achten Generation des Honda Civic brachen die Japaner mit der Langeweile und setzen seither auf ungewöhnliche Formen. Auch die aktuelle, zehnte Generation gibt sich ungewöhnlich. Fährt der japanische Kompakte mit dem neuen 1.5 Liter VTEC Turbo-Benziner auch so?

Honda Civic Design Check

Beim Design hat sich Honda entschieden, einen eher ungewöhnlichen Weg zu gehen. Die zehnte Generation, die zum ersten Mal auf dem New Yorker Autosalon 2015 gezeigt wurde, polarisiert wie kaum ein zweiter Kompakter. Grund dafür ist vor allem die Abkehr vom klassischen Steilheck, das in der Kompaktklasse stark verankert ist. Stattdessen setzt der Honda Civic lieber auf eine Limousinen-artige Bauform und langgestreckte Proportionen. Und der Schein trügt nicht: Der Japaner ist mit knapp 4,52 Metern stolze 27 Zentimeter länger, als der Klassenprimus – der Volkswagen Golf VII. Damit verlässt der Civic nahezu das Kompaktklasse-Format, möchte formal aber dennoch dazu gehören.

An der Front erwartet den Betrachter eine angespitzt-grimmige Nase mit zwei Augen, die angriffslustiger kaum sein könnten. Einzige Steigerungsform, die vorstellbar aber nicht StVO-konform wäre, wären Frontscheinwerfer in feurigem Rot. Dabei ist Strahlen das Stichwort: Der zum Test angetretene Honda Civic fuhr mit Voll-LED-Scheinwerfern vor, die nicht nur die Nacht zum Tag machen, sondern den diabolischen Blick nochmals nachschärfen. Eingerahmt von einem schwarz-hochglänzenden Kühlergrill, kann selbst die unschuldig-weiße Lackierung der restlichen Karosserie nicht von der Aggressivität der Front ablenken. Mit Verlaub: Einfach geil!

Honda Civic Fotos Exterieur

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Noch ganz verzückt von der ausdrucksstarken Front des Honda Civic enttäuscht die Seitenlinie hingegen ein wenig. Die schiere Größe des Autos wirkt harmonisierend, nimmt viel von der Spannung. Da hilft auch die stark ansteigende, untere Sicke wenig. Spannend ist hingegen, dass die werksseitig montierten 17-Zoll-Leichtmetallfelgen in ihrem Bi-Color-Look mindestens eine Nummer größer wirken – das kann so bleiben. Das sanft abfallende Heck hingegen trifft – besonders mit seiner zweifachen Bespoilerung – nicht jeden Geschmack.

Zum einen sitzt ein kleiner Spoiler am Übergang des Dachs ins Fließheck und erinnert an die 1990er, in denen jede Möglichkeit für ein Anbauteil genutzt wurde. Der zweite Spoiler stellt sich in Form einer ins Heck integrierten Abrisskante dar, die die Heckscheibe ungünstig in zwei Teil aufbricht. Überhaupt passiert viel am Heck: Neben den C-förmigen, ausladenden Rückleuchten und dem durchgezogenen Leuchtenband, wartet eine ausladende Heckschürze darauf, die Blicke auf sich zu ziehen. Das gelingt besonders durch den mittigen Doppelrohr-Auspuff gut.

Honda Civic Design

Honda Civic Design

Honda Civic Motoren Check

Als Triebwerk stand ein 1.5 Liter großer Vierzylinder mit Turbolader und der berühmt berüchtigten, variablen Ventilsteuerung VTEC bereit. Das Aggregat generiert stramme 134 kW/182 PS bei 5.500 Umdrehungen in der Minute und stellt sein maximales Drehmoment in einem sehr breiten Plateau bereit. 240 Nm liegen stets zwischen 1.900 und 5.000 Umdrehungen an – beeindruckend! Laut Hersteller soll sich der Civic mit durchschnittlich 5,8 Litern begnügen, zum tatsächlichen Verbrauch aber später mehr. Schließlich zählen bei diesem, bereits in der Papierform sportlichen Aggregat eher die Fahrleistungen. Und diese können sich sehen lassen: Auf 100 km/h vergehen 8,2 Sekunden, maximal sind bis zu 220 km/h drin. Zur Kraftübertragung dient entweder ein schön knackig zu schaltendes Sechsgang-Handschaltgetriebe oder eine CVT-Automatik. Der Vorzug ist klar der klassischen Schaltung zu geben.

Honda Civic 1.5 Benziner

Honda Civic 1.5 Benziner

Neben dem kräftigen 1.5 Liter Benziner steht noch ein 1.0 Liter Dreizylinder bereit, der dieselbe Getriebewahl zulässt, wie sein stärkerer Bruder. Das Einstiegsaggregat entwickelt 95 kW/129 PS und immer noch stolze 200 Nm. Zur Erinnerung: Es geht hier um einen Dreizylinder-Benziner mit 998 ccm Hubraum! Daraus soll ein Werksverbrauch von kombinierten 4,8 Litern resultieren, während die Fahrleistungen mit 10,4 Sekunden für den Standard-Sprint und 204 km/h Topspeed angegeben sind. Ein Diesel? Aktuell nicht vorgesehen.

Honda Civic Innenraum Check

Der Honda Civic ist nicht nur von außen eine Art Raumschiff, sondern auch von innen. Man fühlt sich direkt wie der Commander eines futuristischen Space-Shuttles, was der Ausstattung mit verschiedenen Displays zu verdanken ist. So blickt man auf digitale Instrumente, die sich – im Gegensatz zu den beiden Vorgänger-Generationen – auf Anhieb gut ablesen lassen. Schade nur, dass sie nicht individualisierbar sind und etwa die Navigationskarte anzeigen können. Die Individualität beschränkt sich hier auf das Ändern der Hintergrundfarbe sowie die Auswahl des Bordcomputers. Dennoch, die Ablesbarkeit passt wieder!

Honda Civic Design Innenraum

Honda Civic Design Innenraum

Das Bedienkonzept des Navigationssystems zeigt sich ebenfalls recht stimmig, wenn auch nicht in allen Punkten. Grundsätzlich kann man schnell mit der Menüstruktur zurechtkommen, nur stört die Abwesenheit eines Drehreglers für die Lautstärke. Störend außerdem: Der ständige Bestätigungszwang der Botschaft, dass man das Infotainment nur bedienen dürfe, wenn es die Verkehrslage zulasse. Danke Mutti!

Angenehm und dem sportlichen Anspruch entsprechend zeigt sich hingegen die Sitzposition hinter dem Lenkrad. Alles lässt sich optimal einstellen, sodass man schön tief in den gut gepolsterten Sitzen platznimmt. In Reihe zwei steht ebenfalls genügen Raum zur Verfügung, um es zu zweit über längere Strecken auszuhalten. Zumal man sich mit dem Gepäck nicht unbedingt beschieden muss: 420 Liter Basisvolumen sind ein echtes Wort! Maximal sind es 1.209 Liter. Skurril: Die Gepäckraumabdeckung in Form eines Rollos, das seitlich betätigt wird und sowohl links-, wie auch rechtseitig in der Gepäckraumwand verankert werden kann. Fummelig ist diese Lösung obendrein. Dass die Rundumsicht konzeptbedingt nachteilig ausfällt dürfte hingegen nicht verwundern. Angenehmerweise gibt es dafür eine Rückfahrkamera.

Honda Civic Kofferraum

Honda Civic Kofferraum

Honda Civic Fahreindruck Check

Um das Motorenkapitel wieder aufzugreifen: 5,8 Liter Durchschnittsverbrauch mögen vielleicht bei absoluter Schleichfahrt möglich sein, aber dafür ist der Honda Civic einfach nicht gemacht. Zu sehr kitzelt es im rechten Fuß, das Gaspedal bis ins Bodenblech zu drücken. Zu sehr fordert die rechte Hand ihr Recht auf zügig-knackige Gangwechsel. Zu sehr fordert der Vierzylinder nach mehr, mehr, mehr. Und so kam es, dass der Honda Civic stets zügig bewegt wurde. Dennoch verkniff er sich Saufgelage: Im Stadtbetrieb standen rund sieben Liter Durchschnittverbrauch im Bordcomputer, während bei schnellen Autobahnetappen beschauliche 8,4 Liter auf 100 km verbrannt wurden. Und die Rede ist hierbei von Tempi zwischen 170 km/h und open End… Wirklich störend ist nur der kleine Tank mit seinen 46 Litern.

Honda Civic Design Cockpit

Honda Civic Design Cockpit

Es ist also an dieser Stelle bereits klar, dass der Honda Civic ein sportlicher Zeitgenosse ist – und schon immer war. Entsprechend zielgenau und gefühlvoll gibt sich die Lenkung, die viel Freude beim Sezieren von Landstraßenpartien bereitet. Wäre da nicht das Fahrwerk mit seinem adaptiven Dämpfersystem. Im Stadt- und Überlandbetrieb geht der Normal-Modus in Ordnung, zeigt er nur dann und wann Nachwipp-Tendenzen. Schaltet man auf Sport, knallen einem Kanaldeckel und Frostaufbrüche schonungslos in den Rücken und auf die Nerven. Alles akzeptabel, da man noch die Wahl hat. Auf der Autobahn kann man seine Rechte aber gleich auf dem Schalter für die Fahrwerksregelung belassen, da man wahllos hin- und herschaltet. Die Tendenz zum Nachwippen- und schaukeln verstärkt sich im Komfortmodus linear zum ansteigenden Tempo. Wählt man den Sportmodus, wippt der Honda Civic zwar nicht nach, doch hoppelt er über die scheinbar ebene Fahrbahn, wie man es von extrem tiefergelegten Fahrzeugen kennt. Irgendwann resigniert man schließlich und wählt eine der beiden Abstufungen.

Honda Civic Preis Check

Wer sich in die aufregende Optik des Honda Civic verliebt hat, kann den 1.0 VTEC Turbo bereits ab 19.990 Euro bestellen. Einzig eine Klimaanlage fehlt hier. Dafür ist eine ganze Armada an Assistenzsystemen serienmäßig an Bord. Von der Verkehrszeichenerkennung, über einen Spurhalteassistenten, einen Kollisionswarner, Lichtsensor, Tempomaten mit Abstandsregelung sowie einen Fernlichtassistenten ist alles dabei – erstaunlich. Stattet man einen Golf so aus, dass er auf Augenhöhe rangiert, muss man tiefer in die Tasche greifen.

Honda Civic Innenraum

Honda Civic Innenraum

Der 1.5 VTEC Turbo hingegen kostet mindestens 27.960 Euro, ist dafür aber nahezu vollausgestattet. Die Sport-Ausstattung hält sowohl 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, eine Einparkhilfe rundum, das 7-Zoll-Infotainment-System, inklusive Navigation, Android Auto, Apple CarPlay, eine Klimaautomatik, Rückfahrkamera und Voll-LED-Scheinwerfer bereit. Und damit wären nur einige Annehmlichkeiten einer langen Liste an serienmäßigen Extras genannt. Hier wird der Honda Civic dem Ruf eines japanischen Fahrzeugs absolut gerecht.

Honda Civic Zielgruppencheck und Fazit

Der Honda Civic macht so vieles richtig, verlangt an einigen Stellen aber auch viel von seinen Passagieren. So macht sein Antrieb unfassbar viel Spaß, begeistert mit seiner Turbo-untypischen Drehfreude und den guten Fahrleistungen. Zumal der Verbrauch vollkommen im Rahmen bleibt, betrachtet man das sportliche Potential. Andererseits enttäuscht das adaptive Fahrwerk, das in der Sport-Ausstattung nicht, dafür in der Sport Plus-Ausstattung enthalten ist. Hier heißt es also clever zu sein bei der Wahl. Wer sich für die Basis entscheidet, sollte zudem wissen, dass man eine Klimaanlage weder für Geld noch für warme Worte bekommt. Man muss schon zur nächsthöheren Ausstattung „Comfort“ greifen.

Push the button - Honda Civic!

Push the button – Honda Civic!

Und auch die ein oder andere Eigenheit im Alltagsnutzen, die der Form geschuldet ist, kann etwas aufstoßen. Allerdings werden sich nur Konformisten an den Ecken und Kanten des Honda Civic stoßen, die eine eierlegende Wollmilchsau suchen, die kaum Charakter bietet. Jenen bietet der Civic hingegen zu Genüge.

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Neue A-Klasse (W177) – Das ist der neue Innenraum! Sitzprobe!

Ich möchte ehrlich sein, beim ersten „Foto“ dachte ich mir „Nein!“, beim ersten Kontakt hingegen war ich schon sehr angetan. In einem abgedunkelten Raum konnten wir uns die neue A-Klasse von Mercedes-Benz ansehen und werfen nun gemeinsam einen Blick in die Zukunft, denn das Fahrzeug kommt im ersten Quartal 2018 auf den Markt.

Die A-Klasse brachte Mercedes-Benz schon häufiger in die Schlagzeilen. Der Elchtest hat sie damals kippen lassen, aber den Erfolg nicht wirklich gemindert. Seit März 1997 wurden mehr als drei Millionen A-Klassen verkauft, wenn das mal kein erstklassiges Ergebnis ist, dann weiß ich es auch nicht mehr.

Das Fahrzeug gilt als „Einstiegsdroge“, in Westeuropa fuhren 70% der A-Klasse Fahrer vorher noch keinen Mercedes-Benz und A-Klasse Fahrer sind – seit dem es die neue A-Klasse gibt – auch jünger geworden. 13 Jahre genau im Vergleich zu dem Raumwunder aus den 90er Jahren, ein Fahrzeug welches vor allem bei der älteren Generation beliebt war auf Grund Platzangebot und Sitzposition. Die aktuelle A-Klasse wurde sportlicher und nun kommt im kommenden Jahr das Update. Vieles können wir noch nicht kommunizieren, aber ein paar Fakten haben wir schon über die dritte Generation der A-Klasse, fangen wir also an:

Neue A-Klasse!

Neue A-Klasse!

Bei den Scheinwerfer gibt es etwas Neues zu entdecken, diese werden eine ähnliche Lichtsignatur haben, wie der kommende Mercedes-Benz CLS.

Das Leuchtendesign vom neuen Mercedes-Benz CLS!

Das Leuchtendesign vom neuen Mercedes-Benz CLS!

Ob man hier nun ein neues Markengesicht ablesen kann, das ist uns leider noch nicht bewusst, aber das Tagfahrlicht wird den gleichen Haken haben. Neuigkeiten gibt es auch am Heck, denn das Fahrzeug wird über geteilte LED Rückleuchten verfügen. Beim Vorgänger, also beim aktuellen Modell, legte man den Fokus ganz klar auf das Thema Sportlichkeit, nun rückt auch etwas der Nutzwert wieder in den Fokus. Die neue A-Klasse wird eine breitere Ladeöffnung und einen etwas größeren Kofferraum haben. 370 Liter Volumen steht demnächst zur Verfügung. Der Stauraum kann dank der 20 cm breiteren Ladeöffnung nun aber besser genutzt werden, auch der Ladeboden ist 11,5 cm länger und die Sitzlehnen in der zweiten Reihe können auch steiler gestellt werden, damit sperrigeres Gepäck verladen werden kann. Da hat Mercedes-Benz meiner Meinung nach definitiv an den richtigen Stellschrauben gedreht! Davon dürfen wir derzeitig leider noch keine Bilder zeigen, bzw. durften keine erstellen.

Freischwebendes Display - die analogen Zeiten sind vorbei!

Freischwebendes Display – die analogen Zeiten sind vorbei!

Der Innenraum wird digital. Die anlogen Zeiten sind vorbei. Zukünftig muss man sich von den Instrumenten verabschieden und in der kommenden A-Klasse wird es keine mehr geben. Das serienmäßige Widescreen-Cockpit steht völlig frei und erinnert an höherwertige Fahrzeuge der Oberklasse. Es sieht richtig gut aus, vor allem mit der passenden Ambiente-Beleuchtung wird die A-Klasse auch bei Dunkelheit eine Wohlfühloase.
Beleuchtete Lüftungsdüsen, ein Multifunktionslenkrad wie in der S-Klasse, vordere neu gestaltete Sitze die sich aufwerten lassen. Massagefunktion, elektrische Verstellung mit Memory-Funktion, Sitzklimatsierung – alles demnächst erhältlich – auch schon in der A-Klasse. Der Innenraum wird nun auch durch Zierteile aufgewertet. So kann man sich z.b. für offenporiges Holz entscheiden, oder für einen Carbon-Look, oder für Aluminium.

Technik aus der S-Klasse in der neuen A-Klasse!

Technik aus der S-Klasse in der neuen A-Klasse!

Doch wie sitzt es sich in der neuen A-Klasse? Richtig gut sitzen kann man vorne in der A-Klasse. Gefühlt hat man nun etwas mehr Platz, Mercedes-Benz belegt dieses subjektive Gefühl auch mit ein paar Werten. Mehr Schulterraum, eine größere Ellbogenbreite vorne und hinten und mehr Kopffreiheit bietet die A-Klasse. Mir ist aufgefallen, dass man hinten etwas tiefer sitzt also beim Vorgänger, das Platzangebot geht für vier Personen vollkommen in Ordnung, hinten gibt es zwei ISO-Fix-Halterungen und einen Einklemmschutz für die Finger.
Fahrer und Mitfahrer erfreuen sich über USB-C Schnittstellen zum Aufladen der Gadgets, das Smartphone kann induktiv geladen werden und es gibt im Fond optional auch eine 220 Volt Steckdose sowie weitere USB-C Ladestecker. Die Zukunft ist digital und so wird die neue A-Klasse natürlich auch in Sachen Konnektivität auftrumpfen.

Der Innenraum zeigt sich wirklich aufgeräumt und in einem 360° Versuch konnten wir auch noch einmal die Unterschiede erleben zwischen Vorgänger und neuem Modell. Mercedes-Benz hat auch die Rundumsicht verbessert. Realisiert wurde dieses z.B. auch dadurch, dass die Außenspiegel der neuen A-Klasse nun auf der Tür sitzen und nicht mehr im Fensterdreieick. Mercedes-Benz erwähnt, dass die Rundumsicht um ca. 10% im Vergleich zum eigenen Vorgänger verbessert werden konnte.

Das hört sich doch alles ganz gut an, aber wo bleibt denn da die Kritik?

Beheiztes Lenkrad und Sitzklimatisierung. In der neuen A-Klasse kein Problem!

Beheiztes Lenkrad und Sitzklimatisierung. In der neuen A-Klasse kein Problem!

Überzeugt hat mich das Innenraum-Konzept, die Sitzposition, die Anlage der Schalter und Tasten. Auch die umfangreiche Sitzverstellung lassen mich die fehlende Gurthöhenverstellung nicht vermissen. Das Lenkrad lässt sich axial und vertikal verstellen, bei höheren Ausstattungs-Linien verfügen die vorderen Sitze über eine verstellbare Beinauflage. Doch was kritisiere ich? Mercedes-Benz bringt zum Marktstart wenig Außenfarben ins Spiel. Weiß, grau, noch ein grau, ein mattes grau, ein schwarz, noch ein schwarz und ein Rot. Gefolgt von einem Gelb. Das sind scheinbar die beliebtesten Farben gewesen. Die meisten A-Klasse Käufer entscheiden sich wohl derzeitig für weiß. Ob das in der Zukunft so bleibt? Das weiß ich nicht. Ich hätte mir noch ein knalliges Blau gewünscht, ein giftiges grün. Denn unser Alltag ist doch schon grau genug, da muss doch mehr Farbe auf die Straße, oder? Immerhin gibt es nun 64 Farben für die Ambiente-Beleuchtung, vielleicht besteht da ja noch Hoffnung auf neue Farben für das Exterieur.

Wenige Außenfarben zum Marktstart, dafür 64 verschiedene Innenraumfarben!

Wenige Außenfarben zum Marktstart, dafür 64 verschiedene Innenraumfarben!

 

Fotos: © Daimler 2017

 

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Der Mitsubishi Outlander PHEV im Drive Check

Ein nachhaltig-elegantes Familien-SUV nennt Mitsubishi ihn – dabei merkt man dem Mitsubishi Outlander PHEV auf den ersten Blick seine Nachhaltigkeit gar nicht an. Immerhin geht es hier um das erste Plug-in Hybrid-SUV der Welt und den meistverkaufte Plug-in Hybriden Europas obendrein. Die Japaner versprechen ein modernes Design, das Nachhaltigkeit in Verbindung mit Alltagstauglichkeit sowie klassische SUV-Fähigkeiten in petto hat. Welche das wären? Ein großzügiges Raumangebot, eine hohe Sitzposition sowie eine gute Rundumsicht gepaart mit einem intelligenten Allradantrieb. Ob der Mitsubishi Outlander PHEV diese Ansprüche erfüllen kann?

2017 Mitsubishi Outlander PHEV Drive Check

2017 Mitsubishi Outlander PHEV Drive Check

2017 Mitsubishi Outlander PHEV Design Check

Nein, wie ein Öko-Auto – hierbei sei ausnahmsweise eine negative Konnotation gestattet – sieht der Mitsubishi Outlander PHEV nun wirklich nicht aus, ganz im Gegenteil. Mit seinem finsteren Blick an der stattlichen Front wirkt er sehr grimmig und mies gelaunt, erzeugt den Eindruck, dass er Bambi am liebsten zum Frühstück verputzen würde. Kein Deut von ungewöhnlichem Design, das darauf hinweist, dass hier ein Hybrid unterwegs ist. Man kennt es ja von Fahrzeugen, wie dem Toyota Prius, dass bereits beim ersten Blick klar wird, welche Art Automobil hier vorfährt.

Der Mitsubishi Outlander PHEV ist da anders. In aller erster Linie gefällt er mit seinem markenten SUV-Design. Der Aufbau ist hoch, die Front ausladend und die Scheinwerfer finster zugekniffen. Selbstbewusst wirkt der Japaner außerdem, betrachtet man die üppige Ausstattung mit Chromelementen sowie den großen, schwarzen Mittelteil des Bugs. Hinzu kommt ein modernes LED-Tagfahrlicht.

Seitlich zeigt sich, dass der Outlander PHEV zudem kein kleines SUV ist, sondern zu den großen Kandidaten im Feld zählt. Das wird spätestens beim Lesen der Daten klar: Seine Außenlänge von 4,69 m ist nicht von schlechten Eltern. Ansonsten gibt sich das SUV aus dieser Perspektive geradlinig, schnörkel- und zeitlos. Am auffälligsten sind hier die optionalen 18-Zoll-Leichtmetallräder; in der Basis-Version kommt der Japaner auf 16-Zoll-Alurädern daher. Das Heck gibt sich ebenfalls unauffällig, gerade was die Hybrid-Technik anbelangt. Einzig die Typenbezeichnung gibt einen Hinweis auf das clevere Antriebskonzept. Ansonsten fallen hier die LED-Rückleuchten auf, die auch einem Jeep gut stehen würden.

Mitsubishi Outlander PHEV Fotos

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2017 Mitsubishi Outlander PHEV Motoren Check

Der Motoren Check fällt recht einfach aus – es gibt nur ein Aggregat, den Plug-in Hybrid. Dieser setzt sich allerdings aus drei Motoren zusammen: Zum einen wäre da ein 2.0 Benzinmotor, zum anderen zwei Elektromotoren, die jeweils auf den Bug und das Heck verteilt sind. Die Leistungsfrage ist allerdings eine recht schwierige, da zwar die Motoren im Einzelnen mit ihrer jeweiligen Angabe benannt werden können. Eine Systemleistung lassen sich die Japaner aber nur ungern entlocken.

Fangen wir also mit dem Benziner an, der mit 121 PS nicht gerade überbordend mit Leistung ausgestattet ist. Hinzu kommen zwei E-Motoren mit je 82 PS. Daraus ergeben sich folgende Fahrleistungen: Rein elektrisch ist die Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt, im Hybrid-Modus setzt der Mitsubishi Outlander PHEV bei 170 km/h dem Vorwärtsdrang ein Ende. Lässt man es darauf ankommen, ist man binnen elf Sekunden auf 100 km/h, während der Verbrauch des SUVs mit 13,4 kWh/100km sowie 1,7 Litern je 100 km angegeben ist.

2017 Mitsubishi Outlander PHEV Motoren Check

2017 Mitsubishi Outlander PHEV Motoren Check

Die Besonderheit des Plug-in-Hybrid-Antriebs sind seine drei Fahrmodi: Zunächst stet der EV-Modus – also ein rein elektrischer Antrieb – bereit. Hinzu kommt der serielle Modus, in dem der Benziner als Generator fugiert. Zu guter Letzt gibt es noch den Hybrid-Modus: Hier übernimmt der Benziner die Haupt-Aufgabe, während der E-Motor als Unterstützung arbeitet. Daneben gibt es noch die Charge-Funktion, die die Elektromotoren während der Fahrt lädt und den reinen EV-Modus außer Kraft setzt. In der Save-Funktion wird der aktuelle Ladezustand der Batterie sozusagen „eingefroren“, also nicht angetastet.

2017 Mitsubishi Outlander PHEV Innenraum Check

Wie das Äußere, so auch der Innenraum des Mitsubishi Outlander PHEV: Man merkt dem SUV den Hybrid-Antrieb nicht an. Keine verräterischen Farben, Polster oder Sonderausführungen. Stattdessen findet man klar ablesbare Instrumente mit einer Anzeige der jeweiligen Antriebsart, einen Motor-Startknopf und ein mit Knöpfen überfrachtetes Lenkrad. Die Bedienung geht aber nach einer gewissen Eingewöhnung in Ordnung.

2017 Mitsubishi Outlander PHEV Innenraum Check

2017 Mitsubishi Outlander PHEV Innenraum Check

Mehr als in Ordnung geht das Raumangebot des SUVs. Vorn wie hinten kann man sich wohlfühlen und hat genügen Platz für seine Gliedmaßen. Dabei gefallen besonders die bequemen Vordersitze mit gut ausgeformten Seitenwangen, die einen passablen Halt mit angenehmem Reisekomfort verbinden. Zudem steht ein großer Kofferraum bereit, den man über eine elektrisch bedienbare Heckklappe erreichen kann. Bei umgeklappter Rückbank ergeben sich bis zu 1.602 Liter Volumen, während immer noch ausreichende 463 Liter bei voller Bestuhlung gezählt werden.
Und auch beim Komfort hat der Mitsubishi Outlander PHEV einiges zu bieten. Neben der serienmäßigen Zwei-Zonen-Klimaautomatik kann man zu der Sitzheizung auch ein beheiztes Lenkrad ordern. Und auch technisch ist der Outlander mit dem Mitsubishi Remote System richtig en vogue. Über die App lassen sich verschiedene Fahrzeugfunktionen steuern, sofern man in WLAN-Reichweite ist. Darunter fallen etwa der Ladestand der Batterien, eine Ladetimerfunktion, die Steuerung der Klimatisierung und weitere Features. Klimatisierung? Ja, richtig gelesen! Der Mitsubishi Outlander PHEV bietet eine elektrische Warmwasser-Standheizung, die selbst bei abgeschaltetem Motor arbeitet. Sie bietet der elektrischen Heizung Unterstützung, dient aber auch als Standheizung – echt clever. Dazu gibt es eine Lenkrad- und eine zweistufige Sitzheizung. Frieren muss im Winter also keiner!

Mitsubishi Outlander PHEV Innenraum Fotos:

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Durchdacht auch, dass der Japaner zwei 230 V-Steckdosen mitbringt: eine im Kofferraum und eine in der zweiten Sitzreihe. So können die hinteren Passagiere ganz einfach ihr Smartphone laden, während die vorn Sitzenden in den Genuss des Smart Link Display Audio Systems mit 7-Zoll-Touchscreen kommen. Zusammen mit dem Mitsubishi Multi Communication System steht ein Navigationssystem mit CD-Laufwerk und SD-Kartenleser, digitalem Radio-Empfang, einer USB-Schnittstelle und Bluetooth-Verbindung bereit. Hier kann man also von einer vollständigen Konnektivitätslösung sprechen.

Mitsubishi Outlander PHEV Fahreindruck

Der Fahreindruck fällt genauso positiv aus wie mein Fazit: Diesen Hybriden kann man kaufen! Seit der Einführung wurden in Deutschland bis dato 6.568 Mitsubishi Outlander PHEV Fahrzeuge verkauft, Tendenz steigend. Aber man muss sich darauf einlassen. Man muss das Fahrzeug an der Steckdose laden, wer das Fahrzeug während der Fahrt mit „Strom“ versorgt (was funktioniert) hat das System noch nicht verstanden und wird nicht nur mit einem höheren Verbrauch bestraft. Bei meinen Testfahrten war an Verbrauchswerten nun wirklich alles dabei, von dem rein elektrischen Verbrauch bis hin zu 14 Litern auf der Autobahn. Im Durchschnitt lag ich bei ca. 8-9 Liter Benzin, wenn der Akku leer war, daher empfehle ich den Hybriden vor allem für diejenigen die tagtäglich kürzere Strecken meistern müssen, aber hin und wieder auch mal längere Strecken fahren müssen.

40 km schafft der Outlander PHEV mit einer Akku-Ladung in der Regel spielend. Das Fahrwerk präsentiert sich gegenüber dem eigenen Vorgänger noch mal ordentlich überarbeitet und auch sonst gibt es nichts zu meckern. Dank 360° Kamera wird selbst in engen Parkhäusern das Einparken zum Kinderspiel. Da hilft die leichtgängige Lenkung. Der Outlander warnt vor querenden Verkehr wenn man rückwärts aus einer Parklücke fährt und schützt ansonsten auch die Verkehrsteilnehmer vor Unachtsamkeiten des Fahrers.  Man sollte nach der Fahrt das Fahrzeug aber auch wieder an die Steckdose stecken, nach fünf Stunden ist der Akku wieder voll. Leider gibt es in Deutschland derzeitig nur wenige Privilegien für das E-Kennzeichen, aber der Outlander trägt dieses mit Fassung!

2017 Mitsubishi Outlander PHEV Fahrbericht

2017 Mitsubishi Outlander PHEV Fahrbericht

Mitsubishi Outlander PHEV Preis Check

39.990 Euro kostet der 2017 Mitsubishi Outlander PHEV in der Basisversion. Das ist zunächst ein ordentliches Pfund und reißt ein beachtliches Loch in die Haushaltskasse. Doch zurzeit gibt es eine Menge an Bonuszahlungen. Da wäre etwa der Elektrobonus der Bundesregierung mit 1.500 Euro. Hinzu kommt der Mitsubishi-Umweltbonus in Höhe von 8.500 Euro, womit der Basispreis auf gar nicht mehr so schmerzende 29.990 Euro fällt und das SUV wieder interessanter macht. Zumal der Verbrauch sehr günstig ist und KFZ-Steuern gerade einmal mit 40 Euro im Jahr fällig werden.

2017 Mitsubishi Outlander PHEV Zielgruppencheck und Fazit

Ein Hybrid ist grundsätzlich ein cleveres Konzept, da es die Nachteile des jeweils anderen Antriebes wettmacht – vor allem als Plug-in! Einfach an die Haushaltssteckdose oder die Schnellladestation anschließen und die Batterie wird aufgeladen. Im Fall des Mitsubishi Outlander PHEV ist das Konzept sogar noch besser, da es auf die Vorteile eines ausgewachsenen SUVs trifft. Reichlich Platz, ein attraktives Äußeres, hoher Komfort und der angenehme, hohe Einstieg suchen ihresgleichen. Und so eignet sich der Japaner sowohl für jung, wie alt. Die Familie passt genauso gut zur guten Umwelt-Bilanz, wie der Platz für Mountainbikes oder sonstiges Ladegut. Damit verbindet der Outlander PHEV das Konzept eines PHEV mit den Vorzügen eines SUVs wie kein Zweiter. Gut gemacht, Mitsubishi.

 

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2017 Seat Alhambra Fahrbericht – Test

Der Seat Alhambra ist eines der ältesten Modelle der spanischen Volkswagen-Tochter – nicht nur in der aktuellen Modellpalette. Bereits seit 1996 ist der Midsize-Van im Programm bei Seat, während das aktuelle Modell seit 2010 gebaut wird. In der ersten Generation teile sich der MPV – wie größere Vans unter anderem gerne genannt werden – seine Plattform und technische Basis mit dem Ford Galaxy und dem Volkswagen Sharan. Die Allianz wurde zu Gunsten aller Beteiligten in der zweiten Modellgeneration aufgelöst. Mittlerweile teilen sich nur noch der Sharan und der Seat Alhambra die Technik. Und wir schauen uns den spanischen Van einmal genauer an.

Seat Alhambra: Design Check

Seat Alhambra? Der sieht aber aus wie ein Volkswagen Sharan? Genau – und das steckt auch in ihm. Man muss schon zwei Mal hinsehen, um die marginalen Unterschiede der Schwestermodelle zu finden. Bleiben wir also zunächst bei den Gemeinsamkeiten. Sowohl der Wolfsburger, wie auch der Spanier sind klar und deutlich als Van zu erkennen. Das ist vor allem dem hohen Aufbau und dem „One-Box-Design“ zu verdanken. In Worten bedeutet dies eine Höhe von 1,72 m ohne Dachreling – also fast so hoch, wie der Durchschnittsdeutsche. Den klaren Unterschied zu einem Kompaktvan zeigt darüber hinaus die stattliche Länge von über 4,85 m, was durchaus dem Standard der gehobenen Mittelklasse entspricht.

Besonders ist zudem die Ausstattung des Seat Alhambra mit zwei Schiebetüren hinten zu erwähnen, die erst mit der zweiten Generation Einzug hielten. Das erleichtert nicht nur den Zustieg in engen Parklücken, sondern ist besonders praktisch, wenn man Kinder auf ihren Kindersitzen im Fond angurten möchte. Außerdem brachte der Alhambra die optionale elektrische Betätigung der hinteren Türen mit, was richtig „cool“ aussieht, wenn man vor der Schule vorfährt. Praktisch und sicherheitsrelevant ist es obendrein, da die Kids die Türen nicht unbeabsichtigt betätigen können, wenn der Fahrer sie per Taste gesperrt hat.

Zurück zur Optik: Der Seat Alhambra fuhr in der besonders sportlichen FR Ausstattung vor und machte so eine richtig adrette Figur. Biederer Familienvan? Von wegen. Im angetretenen Schwarz macht der Spanier mit seinen Chromleisten an den Seitenfenstern richtig etwas her. Sportlichkeit drücken zudem die 18-Zoll-Leichtmetallräder und die abgedunkelten Scheiben ab der B-Säule aus.

Da wären noch die Unterschiede zum Volkswagen Sharan. Nun, der Alhambra hat natürlich einen eigenständigen Markengrill mit Seat-Logo. Darüber hinaus sind die Stoßfänger anders geformt sowie die Rückleuchten mit einer eigenen Lichtsignatur ausgestattet. Mehr? Hui, weitere Unterschiede herauszustellen ist nahezu unmöglich.

Seat Alhambra: Fotogalerie

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Seat Alhambra: Motoren Check

Als Antrieb stand im Seat Alhambra ein 2.0 TSI mit 220 PS und Sechsgang-DSG zur Verfügung. Damit wird der Spanier zum einen dem sportlichen Marken-Image gerecht, zum anderen aber auch der dynamischen Optik der Ausstattungslinie „FR“. Und wenn die Kleinen im Kindergarten und die Einkäufe zu Hause verladen sind, kann man es auch mal richtig zügig angehen. Die 162kW/220 PS schieben den Van mit ihren 350 Nm mächtig an, sodass die 100 km/h-Marke bei Bedarf in 7,6 Sekunden fällt. Schluss ist erst bei 226 Sachen, sodass die Urlaubsfahrt schnell vergeht. Im Durchschnitt soll sich der 2.0 Liter Benziner aber mit 7,3 Litern begnügen – Chapeau.

Seat Alhambra Fahrbericht mit dem 2.0 Liter TSI mit 220 PS!

Seat Alhambra Fahrbericht mit dem 2.0 Liter TSI mit 220 PS!

Wer es weniger eilig hat, kann aber auch zum 1.4 TSI mit 110 kW/150 PS greifen, der sowohl mit einer Sechsgang-Handschaltung, als auch mit einem ebenfalls sechsstufigen DSG verfügbar ist. Interessant sind zudem die Diesel, die als einzige Antriebe mit dem Allradantrieb 4DRIVE erhältlich sind. Die Leistungsausbeute reicht von 110 kW/150 PS bis 135 kW/184 PS. Auch hier kann man zwischen der Sechsgang-Handschaltung oder dem DSG mit gleicher Gang-Anzahl wählen. Die Verbräuche liegen, je nach Modell, zwischen 5,1 und 5,9 Litern je 100 km. Natürlich – um in der weiterhin anhaltenden Diesel-Diskussion für etwas Ruhe zu sorgen – erfüllen alle Aggregate die Euro 6 plus Abgasnorm.

Seat Alhambra: Innenraum Check

Das Familienauto des Jahres 2017: Mit genau dieser Auszeichnung kann sich der Seat Alhambra brüsten. Nicht zuletzt dank seiner sieben Sitze ist er für fast alle Eventualitäten gewappnet. Ganz gleich, ob nun Kindersitze, Sport- oder sonstiges Ladegut. Mit der Umklappfunktion „Easy-Fold“ stehen insgesamt 32 Konfigurationen bereit, um es mit dem Alltag aufzunehmen. Und so können aus den 809 Litern Basis-Kofferraumvolumen im Handumdrehen bis zu 2.430 Liter werden – beachtlich!

Seat Alhambra: Innenraum Fotos

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Die vorn Sitzenden finden dabei auf zwei bequemen Sesseln Platz, die jedoch nicht sehr sportlich geschnitten sind. Warum auch? Schließlich ist hier von einem Familienauto die Rede! Und von einem Detail hat die gesamte Familie besonders viel – vom schier riesigen Schiebedach, das sich bis in die zweite Sitzreihe erstreckt. Es lässt viel Licht hinein, verbessert damit nochmals den Raumeindruck und sorgt zusätzlich für Ablenkung, wenn die Urlaubsfahrt doch mal etwas länger dauern sollte. Also unbedingt mitbestellen. Freuen wird sich der Fahrer zudem über einen Sitz mit Massagefunktion, während die sieben Airbags am liebsten im Verborgenen bleiben. Gut aber, dass es sie gibt. Gut auch, dass zudem eine Müdigkeitserkennung sowie ein Toter-Winkel-Assistent bereitstehen, es mit dem stressigen Alltag aufzunehmen.

Für Erleichterung sorgt das Media System Plus mit seinem 6,5Zoll-Display, das allerdings etwas zu weit unten positioniert und klein ist. Dafür überzeugt es mit seiner einfachen Bedienung sowie der Vernetzung dank Apple CarPlay.

Seat Alhambra: Fahreindruck Check

Der GTI-Motor im Familien-Van. Eine gute Kombination, fährt man den Alhambra zivilisiert, dann hält sich auch der Verbrauch in Grenzen, lässt man ihn fliegen, dann wird dieser zweistellig. Im Alhambra findet man sich schnell zurecht, alles lässt sich intuitiv bedienen und das Fahrzeug besteht aus den besten Bauteilen aus dem VW-Konzern-Baukasten. Das sieht man, das spürt man und das hört man. Er ist angenehm leise! Auch bei höheren Geschwindigkeiten! Das Fahrzeug ist gut gedämmt, die Lenkung ist leichtgängig und das Fahrwerk mehr als nur komfortabel. Nach den ersten Kilometern wollte ich gar nicht mehr aussteigen, noch besser: Ich hatte ihn schon in die engere Wahl genommen als nächstes eigenes Familienfahrzeug, denn wer einmal Autos mit Schiebetüren gefahren ist, der will diese als zweifacher Vater nicht mehr missen.

Seat Alhambra Fahrbericht

Seat Alhambra Fahrbericht

Nicht missen möchte ich den 220 PS starken Benziner. Der kommt mit dem Gewicht von 1790 kg spielend klar und zaubert mir sogar ein temporäres Gesichtslifting ins Gesicht. So viele Emotionen hatte ich schon lange nicht mehr in einem Familienfahrzeug.

Seat Alhambra: Preis Check

Je nachdem, was man wirklich benötigt, kann aus dem vermeintlichen Schnäppchen auch ein nicht eben günstiger Van werden. Aber der Reihe nach: Der Seat Alhambra startet bei 30.450 Euro in der Basisversion und ist hier bereits mit allem ausgerüstet, was für das Auskommen dabei sein sollte. Auf eine Klimaanlage muss man hier genauso wenig verzichten, wie auf ein Soundsystem mit 5-Zoll-Display. Das Preisniveau passt hier bestens.

Seat Alhambra: Kofferraum Fotos

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41.885 Euro kostet der gefahrene Seat Alhambra mit dem 2.0 TSI in der sehr gehobenen FR-Ausstattung. Hier ist nicht nur eine schöne Leder-Alcantara-Polsterung inbegriffen, sondern auch Bi-Xenon-Scheinwerfer, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und das nächstgrößere Media-System. Dennoch ist der Seat Alhambra zu diesem Preis ein Vergnügen, das eine junge Familie länger kalkulieren muss.

Unser Testfahrzeug hatte mit den elektrischen Schiebetüren, dem großen Panorama-Schiebedach, dem FR-Line Paket und den sonstigen Optionalitäten ein Preis von 55.065 Euro. Das reißt dann schon ein Loch in die Familienkasse, eine günstiger Alternative aus dem Konzern wäre dann z.B. der VW Caddy.

Seat Alhambra: Zielgruppencheck und Fazit

Für wen der Seat Alhambra in Frage kommt? Keine allzu schwierige Frage: Am besten eignet sich der spanische Maxi-Van für Familien, mit mehr als einem Kind oder mit gehobenem Platzbedarf. Gerade das „Einladen“ der Kinder wird zum sprichwörtlichen Kinderspiel, dank der Schiebetüren. Aber auch Freizeitsportler, die mit Kanus, Mountainbikes und ähnlichem hantieren oder am Wochenende gerne einen Großeinkauf auf dem Flohmarkt erleben, werden den Alhambra mögen.

Seat Alhambra Test

Seat Alhambra Test

Schlussendlich zeigt sich im Seat Alhambra das Beste aus vielen Volkswagen-Komponenten, was den Praxisnutzen ungemein steigert. Und dank des spritzeigen Antriebs macht der Van dem Papa beim sonntäglichen Brötchen holen richtig Spaß. Sogar zu Preisen, die eine Spur bekömmlicher sind, als beim niedersächsischen Schwestermodell.

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2018 Volkswagen T-Roc – Fahrbericht – Test

Skoda Karoq, Volkswagen Amarok, Volkswagen T-Roc: Bei diesen ganzen Namen, die auf „aq“ oder „ak“ enden, weiß man gar nicht mehr womit man rechnen muss. Also: Der neue Volkswagen T-Roc ist das jüngste Mitglied der VW-Familie und sieht sich als aktuell kleinste Möglichkeit, ein SUV der Niedersachsen zu fahren. Was der „Kleine“ kann, hat er auf den gewundenen Straßen rund um Lissabon auf die Probe gestellt.

Volkswagen T-Roc Fahrbericht

Volkswagen T-Roc Fahrbericht

Volkswagen T-Roc: Ein typischer VW?

Wie stellt man sich einen typischen Volkswagen vor? Geradlinig, ernst, vielleicht sogar etwas trist und langweilig. Der Golf ist hier der typische Kandidat, den man beim Namen VW wahrscheinlich zu allererst vor Augen hat. Andererseits drückt ein Volkswagen auch immer dieses gewisse Gefühl von Solidität und Qualität aus. Lifestyle suchte man bei den Niedersachsen aber bislang vergebens. Genau das soll sich nun mit dem neuen Volkswagen T-Roc ändern.

Volkswagen T-Roc: Design Check

Das SUV reitet auf der vielgescholtenen Vokabel zwar etwas herum, dennoch trifft „Lifestyle“ den Charakter des T-Roc gut, da er das Stilmittel, das einst den Mini prägte, gekonnt aufgreift. So kann man, wenn man sich für die Ausstattungslinie „Style“ oder „Sport“ entscheidet, das Dach und die Außenspiegelgehäuse in einer Kontrastfarbe lackieren lassen. Beim zur Verfügung stehenden Volkswagen T-Roc war diese ein strahlendes Weiß, das auf einen Body in „Ravennablau“ traf – ein sportlich-schickes Dress. Daneben stehen aber noch zahlreiche andere Farbvarianten parat, um nach Lust und Laune mit einem schwarzen, weißen, braunen oder roten Dach kombiniert zu werden. Besonders gelungen ist hier auch die Kombination aus „Flash Rot“ für die Karosserie mit dem schwarzen Dach. Das passt gut zum „sportlichen“ Charakter des „Sports Utility Vehicles“.

Überhaupt sieht man dem Wolfsburger auf den ersten Blick an, dass er zu dieser Kategorie gezählt werden möchte. Ein hoher Aufbau, ausgestellte Radhäuser, eine dezente Kunststoffbeplankung und ein angedeuteter Unterfahrschutz vorn wie hinten, zeigen dies deutlich. Deutlich als VW zu erkennen gibt sich der neue T-Roc besonders an der Front: Hier gefällt das SUV mit ernstem Blick aus den optionalen Voll-LED-Scheinwerfern und dem breiten Kühlergrill. Neu, aber nicht serienmäßig, ist darüber hinaus das sechseckige Tagfahrlicht unterhalb der Scheinwerfer. Es wechselt beim Betätigen des Blinkers seine Funktion und zeigt Richtungswechsel an – gekonnt anders.

Ähnlichkeiten mit einem Konzernderivat zeigt der Volkswagen T-Roc hingegen am Heck – besser gesagt an der C-Säule. Diese ähnelt in ihrem Winkel und mit ihrer Breite dem Audi Q2, dem Mitbewerber im eigenen Hause. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich. Beide Fahrzeuge bauen schließlich auf dem MQB, dem modularen Querbaukasten, auf. Schade, aber dem aktuellen Zeitgeist geschuldet: Der Volkswagen T-Roc zeigt keine Auspuffrohre, sondern trägt zwei in die Heckschürze integrierte Auspuffblenden, die vollständig ohne Funktion in ihrer Position ausharren. Echte Blender, sozusagen.

Volkswagen T-Roc: Fotos

+ 5

Volkswagen T-Roc: Motoren Check Benziner

Beim Motorenangebot bietet der Volkswagen T-Roc wenig Überraschendes. Los geht es auf Seiten der Benziner mit dem 1.0 TSI mit 85 kW/115 PS. Der Dreizylinder soll im Durchschnitt mit 5,1 Litern 100 km weit kommen. Für den Standard-Sprint benötigt der T-Roc mit diesem Aggregat 10,1 Sekunden und ist im Bestfall 187 km/h schnell. Mehr Dynamik verspricht der 1.5 TSI, der aber nur 0,2 Liter mehr Benzin im Mix verbraucht. Mit seinen 110 kW/150 PS ist man binnen 8,4 Sekunden auf 100 km/h und mit 205 km/h Spitze auch ausreichend schnell. Noch eins drauf legt man mit dem 2.0 TSI mit 140 kW/190 PS, der jedoch nur im Volkswagen T-Roc „Sport“ erhältlich ist. Der ausschließlich allradgetriebene Wolfsburger ist mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ausgerüstet und soll sich im Durchschnitt mit 6,7 Litern/100 km begnügen. Angesichts flotter Fahrleistungen – die Rede ist von 7,2 Sekunden für die Beschleunigung auf 100 km/h und 216 km/h Spitzengeschwindigkeit – geht dieser Verbrauch vollkommen in Ordnung.

Volkswagen T-Roc Motoren

Volkswagen T-Roc Motoren

Volkswagen T-Roc: Motoren Check Diesel

Bei den Dieseln geht die Reise ins T-Roc-Land mit dem bekannten 2.0 TDI mit 110 kW/150 PS los und endet dort auch schon. Geplant sei zwar eine stärkere Variante mit 140 kW/190 PS, diese ist aber noch nicht erhältlich. Doch auch die 150 PS-Version ist bereits munter motorisiert. Mit der Sechsgang-Handschaltung durchbricht man die 100 km/h-Marke binnen 8,7 Sekunden und ist maximal 200 km/h schnell – Allradantrieb sei Dank. Mit dem optionalen 7-Gang-DSG geht der Beschleunigungsvorgang 0,3 Sekunden schneller, dafür soll der angegeben Durchschnittsverbrauch mit 5,1 Litern aber einen Zehntelliter über dem des Handschalters liegen. Erhältlich ist der Diesel übrigens nur für die beiden Ausstattungsvarianten Style und Sport, nicht aber für die Basis.

Volkswagen T-Roc: Innenraum Check

Im Interieur möchte der Volkswagen T-Roc seinen individuellen Charm nochmal so richtig ausspielen. Wer sich am Exterieur noch nicht genug ausgetobt hat, kann seinem Tatendrang im Innenraum freie Lauf lassen. Neben zahlreichen Polster-Varianten, beim Sport mit stets roten Zierelementen, hat man die Wahl die Dekorblenden am Armaturenbrett und in der Mittelkonsole nach eigenem Geschmack auszuwählen. So kann man, passend zur Außenfarbe, zwischen Hochglanz-Grau, mattem Blau, Kurkumagelb oder weiteren Farben wählen – ganz nach Lust und Laune. Schade nur, dass die Blenden in Matt nicht so hochwertig wirken, wie jene in Hochglanz. Darüber hinaus fiel die Materialauswahl im gesamten Interieur recht grobschlächtig aus. Hartplastik findet man nicht nur in Bereichen, die den Händen unzugänglich sind, sondern schlicht überall. Dafür fiel die Verarbeitung Volkswagen  typisch gut aus.

Volkswagen T-Roc Innenraum

Volkswagen T-Roc Innenraum

Und auch seitens der Bedienung lässt sich der Volkswagen T-Roc nicht beirren und bleibt auf gewohnten Volkswagen-Niveau: Alles lässt sich gut erreichen und ist leicht bedienbar. Wie etwa das Top-Infotainment-Gerät „Discover Media“, das über einen 8-Zoll-Touchscreen verfügt. Anders als das Top-Gerät, das beispielsweise im Golf verbaut wird, kann man im Volkswagen T-Roc auf zwei Drehräder zur leichteren Bedienung vertrauen – gut so! Gut sind ebenfalls die digitalen Instrumente – das mehrfarbige Active Info Display – das verschiedene Info-Profile bereitstellt.

Volkswagen T-Roc Platzangebot

Volkswagen T-Roc Platzangebot

Betrachtet man das Platzangebot des Wolfsburgers, besteht wenig Grund zum Klagen. Vorn sitzen große wie kleine Passagiere bestes, da sich die Sitze und das Lenkrad großzügig justieren lassen. In Reihe zwei kommt es allerdings darauf an, ob vorn ein Groß- oder Kleingewachsener thront. Je nachdem kann der Beinraum etwas knapper ausfallen. Der Kofferraum hingegen passt zum kompakten Format des Volkswagen T-Roc. Hier stehen bei den Varianten ohne Allradantrieb 445 bis maximal 1.290 Liter bereit. Mit 4Motion-Antrieb reduziert sich das Volumen auf immer noch gut nutzbare 392 Liter.

Volkswagen T-Roc Kofferraum

Volkswagen T-Roc Kofferraum

Volkswagen T-Roc: Fahreindruck Check

„Fahr´n, fahr´n, fahr´n… mit der Achterbahn!“ Der alte „Absolute Beginner“-Klassiker passt zum Volkswagen T-Roc bestens. Mit ihm kann man tatsächlich fahren, fahren, fahren – bis der Tank leer ist. Mit der optionalen Verkehrszeichenerkennung und dem ebenfalls aufpreispflichtigen Stauassistenten wird das Fahren im hecktischen Alltag zum Kinderspiel. Dabei nervt der T-Roc nicht mit übertriebener Härte, sondern fand mit seiner Fahrwerksabstimmung einen gekonnten Mix aus angenehmer Straffheit und nachgiebigem Komfort.

Volkswagen T-Roc Cockpit

Volkswagen T-Roc Cockpit

Die Lenkung gibt sich beim Durcheilen von Kurven angenehm direkt, wenn auch etwas leichtgängig – Geschmackssache. Das gilt auch für die Motorenwahl: Die Fahrfreude kommt gerade mit dem 2.0 TSI nicht zu kurz. Der Vierzylinder-Turbo-Benziner schiebt druckvoll voran, benötigt aufgrund des DSG-Getriebes aber schonmal eine Gedenksekunde, wenn man das Gaspedal ruckartig in Richtung des Bodenblechs drückt. Der 2.0 TDI ist ebenfalls ein dynamischer Zeitgenosse, wenn auch nicht so nachdrücklich wie der große Benziner. Schön ist bei ihm zudem, dass er mit einer knackigen Handschaltung kombinierbar ist.

Volkswagen T-Roc: Preis Check

Lifestyle verkauft sich gut, entsprechend sind die Preise für den neuen Volkswagen T-Roc nicht gerade das, was man billig nennen würde. Los geht es mit 20.390 Euro für das Basis-Modell mit dem 1.0 TSI Dreizylinder. Dann ist der Wolfsburger aber noch nicht wirklich „lifestylig“, sondern etwas bieder. Möchte man mehr Pepp in die Sache bringen, sollte man zum Style ab 22.590 Euro für denselben Antrieb greifen. Oder man nimmt den Sport, der für mindestens 25. 275 Euro in der Liste steht. Einzig diese Ausstattungsvariante ist mit dem empfehlenswerten 2.0 TSI wählbar, dann wird es mit 30.800 Euro ohne Sonderausstattungen recht kostspielig.

Volkswagen T-Roc digitales Display

Volkswagen T-Roc digitales Display

Volkswagen T-Roc: Zielgruppencheck und Fazit

Der Volkswagen T-Roc: Einer, der es aufgrund seiner Peppigkeit gerne jung und dynamisch hat. Das „T“ in seinem Namen soll die Verbindung zur SUV-Familie herstellen – also Tiguan und Touareg – während das „Roc“ einfach „rocken“ soll. Das sagt zumindest das Marketing von Volkswagen. Klar ist, dass den Wolfsburgern ein guter Wurf gelungen ist, der einen ungewohnt hohen Grad an Individualisierung zulässt und Kunden der Marke Mini streitig machen möchte. Das könnte gelingen, da der Volkswagen T-Roc rundum gut fährt und attraktiv gestylt ist. Da passt es auch, dass er – ähnlich der Konkurrenz durch den Mini Countyman – kein echtes Schnäppchen ist. Aber wer schön sein will, …

Volkswagen T-Roc Test

Volkswagen T-Roc Test

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Der neue BMW X2 – Vorhang auf für den neuen BMW!

Nach eins kommt zwei – das weiß jedes Kind. Bei BMW war das aber lange Zeit anders: Zuerst kam der BMW X5, dann der BMW X3 und schließlich die Erweiterung ins Kompakt-Segment mit dem BMW X1. Und der neue BMW X2? Die Münchner wollen mit ihm kein klassisches SUV geschaffen haben, sondern ein SAC, ein Sports Activity Coupé. Ausblick auf den gar nicht so coupéartigen BMW X2, der im März 2018 zu den Händlern rollen wird.

BMW X2 Neuwagenvorstellung

BMW X2 Neuwagenvorstellung

BMW X2 Design Check

Mit einer Länge von 4,36 m, einer Breite von 1,82 m und einer Höhe von 1,53 m ist der BMW X2 eindeutig in der Kompaktklasse beheimatet. Hier sind SUV-Coupés aber noch nicht vertreten, was die Bayern mit dem BMW X2 ändern möchten. Zumindest, was seine Klassifizierung anbelangt, da BMW von einem SAC spricht. Wenn man den X2 aber recht betrachtet, kommt man kaum auf ein Coupé. Die stilistischen Merkmale, wie etwas zwei Türen oder ein früh abfallendes Dach fehlen einfach.

BMW möchte allerdings mit der athletischen Sportlichkeit des BMW X2 auf ein Coupé schließen lassen – und sportlich wirkt der Bayer allemal. Seine Linienführung zeigt sich durchtrainiert und kombiniert diesen Look mit Robustheit und Eleganz. Außerdem kommen typische BMW-X-Elemente zum Tragen, wie etwa die quadratischen Radhäuser oder die betonten Seitenschweller. Hinzu gesellt sich eine hohe Seitenwand mit kleinen Fensterflächen, die den Coupé-Charakter etwas emporheben, ohne ihn jedoch mit dem Zaunpfahl zu betonen.

Dafür wirkt der BMW X2 – trotz einiger Elemente seiner Brüder – recht eigenständig. Zwar erkennt man überall typische BMW-Charakteristika, wie etwa den Hofmeisterknick in der C-Säule oder die L-förmigen Rückleuchten, doch sticht der SAC aus der Massen empor. Besonders, wann man ihn in den optionalen Ausstattungslinien M Sport X und M Sport ordert, die ihn noch individueller dastehen lassen.

BMW X2 Fotogalerie

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Durchaus revolutionär zeigt sich die BMW Doppelniere: Ihre bisher bekannte Trapezform wird beim BMW X2 umgekehrt und nach unten hin breiter, wodurch der Münchner nun kräftiger und aggressiver wirkt. Neu, zumindest für einen BMW der Neuzeit, ist das BMW-Logo auf der C-Säule. Es ist von den historischen BMW 2000 CS oder 3.0 CSL bekannt und soll beim BMW X2 die Sportlichkeit jener Urahnen betonen. Einen ähnlichen Weg ging Audi mit dem Q2, dessen C-Säule man ebenfalls mit vier Ringen verzieren kann. Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

BMW X2 Motoren Check

Zum Verkauf kommen ab März 2018 drei Motoren: Ein Benziner, zwei Diesel. Allesamt vertrauen sie auf TwinTurbo-Aufladung, die ihnen auf die Sprünge hilft. Beim X2 xDrive20i – also dem Benziner – bedeutet dies 141 kW/192 PS und zügige Fahrleistungen. Der Sprint auf 100 km/h soll mit dem serienmäßigen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe in 7,7 Sekunden absolviert sein, ein Ende des Vortriebs ist bei 227 km/h erreicht. Der Verbrauch soll sich bei schonender Fahrweise jedoch bei niedrigen 5,5 bis 5,9 Litern im Drittel-Mix bewegen.

Bei den Dieseln stehen der xDrive20d sowie der xDrive25d bereit. Wie auch der Benziner vertrauen sie auf 2.0 Liter Hubraum. Den Einstieg in die Diesel-SAC-Welt macht man also mit dem BMW X2 xDrive20d, der 140 kW/190 PS leistet. Der 25d ist noch etwas satter ausgestattet und generiert 170 kW/231 PS. Dank der kräftigen, maximalen Drehmomente der beiden Selbstzünder von 400 bzw. 450 Nm stehen die Fahrleistungen jenen des Benziners in nichts nach. Der 20d sprintet in derselben Zeit auf 100 km/h wie der 20i und ist maximal 221 km/h schnell.

BMW X2 Motoren und technische Daten

BMW X2 Motoren und technische Daten

Der 25d schafft den Spurt sogar in 6,7 Sekunden und gibt sich erst bei 237 km/h den Fahrwiderständen geschlagen. Kombiniert werden die beiden Aggregate ausschließlich mit einer 8-Gang Steptronic und Allradantrieb. Bei angepasster Fahrweise sollen die Selbstzünder im BMW X2 mit 4,6 bis 4,8 bzw. mit 5,1 bis 5,3 Litern im Durschnitt auskommen. Wer weniger Leistung bevorzugt, wird sich leider ein wenig gedulden müssen, da weitere Aggregate erst im Laufe des nächsten Jahres nachgereicht werden. Dazu zählen der sDrive18i, der xDrive20i, der sDrive18d sowie der xDrive18d.

BMW X2 Innenraum Check

Wählen kann man aber nicht nur bei den Antrieben des BMW X2, sondern auch beim Design. Soll es besonders dynamisch zugehen, kann man mit M Sport und M Sport X wenig falsch machen. Die auf Dynamik getrimmten Varianten kommen mit dem M Sportfahrwerk mit strafferen Federn und Dämpfern sowie einer dezenten Tieferlegung. Optional sind zudem dynamische Dämpfer erhältlich.
Innen wirkt sich die Wahl der Linie auf die Polster aus. Je nachdem, welche Ausführung man gewählt hat, kann man auf Stoff, Stoff-Alcantara oder auf ganz spacigen, perforierten Ledersitzen in knalligem Magmarot Platz nehmen. Eingerahmt wird dies vom modernen Stil des BMW X2, der jedoch klar erkennen lässt, dass es sich hier um ein bayrisches Fabrikat handelt.

BMW X2 Innenraum

BMW X2 Innenraum

Für einen individuellen Touch sorgen Kontrastnähte auf dem Armaturenbrett und in der Mittelkonsole, während der Instrumententräger mit seinen großen Displays einen technoiden Eindruck hinterlässt. Das unterstreicht das vollfarbige Head-Up Display ebenso, wie die BMW Connected und BMW ConnectedDrive Services. Daneben kann man im BMW X2 auf einen Stauassistenten zurückgreifen, der Teil des optionalen Driving Assist Plus Pakets ist, das eine Reihe kamerabasierter Fahrerassistenzsystemen zusammenfasst.

BMW X2 Zielgruppen Check und Fazit

BMW sagt selbst, dass man gerne die „jungen und jung Gebliebenen“ mit dem X2 ansprechen möchte. Mit seiner dynamischen Erscheinung könnte dies gelingen, besonders vor dem Hintergrund, dass Premium-Produkte beliebt sind, wie eh und je. SUV sowieso. Wobei der X2 ja kein SUV ist. Oder?

Der neue BMW X2

Der neue BMW X2

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2018 Audi A8 Fahrbericht – Test

Selbstbewusst, edel und chic: Attribute, die gerne für Fahrzeug gewählt werden. Erst recht für solche, die im automobilen Oberhaus – der so genannten Oberklasse – beheimatet sind. Die Rede ist von keinem geringeren als dem 2018 Audi A8. Das Flaggschiff der Marke befindet sich gerade in den Startlöchern für eine neue Auflage, Audi spricht intern von der Generation D5, und möchte nun vollends auf Augenhöhe mit der deutschen Premium-Konkurrenz von BMW und Mercedes-Benz mitspielen. Technisch ist alles dabei, um es den Widersachern aus München und Stuttgart schwer zu machen. Der Ingolstädter ist sogar soweit konzipiert, dass man bis 60 km/h vollautomatisch fahren kann. Doch reichen die technischen Innovationen, um mit den Kontrahenten mitzuhalten oder gar an ihnen vorbei zu ziehen?

2018 Audi A8 Design Check

Der neue Audi A8 ist das erste Modell, dass allein von Marc Lichte, dem aktuellen Design-Chef bei Audi entworfen wurde. Geschwärmt wird, dass die neue Oberklasse-Limousine in Anlehnung an die Design-Studie Prologue gezeichnet wurde. Und wenn man genau hinschaut, findet man das ein oder andere Element jenes Concept Cars wieder. Doch wirklich mutig – wie eben der Prologue – ist der neue Audi A8 nicht gestaltet. Die Oberklasse-Kundschaft ist schreckhaft und zurückhaltend, was Außergewöhnliches anbelangt. Entsprechend verständlich ist die vorsichtige Design-Entwicklung.

2018 Audi A8 - Was für ein Kühlergrill!

2018 Audi A8 – Was für ein Kühlergrill!

Bleiben wir aber zunächst bei den Fakten. Das neue Modell misst nun 5,17 m in der Länge, in der Langversion sogar 5,30 m und ist damit mindestens 3,7 cm länger als der Vorgänger. Während die Breite nahezu gleich blieb (mit einem Minus von vier Millimetern), wuchs die Höhe um 13 mm auf insgesamt 1,47 m. Damit der Ingolstädter aber nicht an Gewicht zulegt, wird er aus einem Materialmix aus Alu, Carbon, Stahl und Magnesium gefertigt. Das spiegelt sich im verhältnismäßig guten Leergewicht von 2050 kg beim Diesel Audi A8 50 TDI wider.

Audi A8 Fotos

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Dennoch steht der 2018 Audi A8 breitschultrig auf der Straße – wie es sich für ein Flaggschiff gehört. Mit verantwortlich dafür ist der breite und flache Single-Frame-Grill und suggeriert Stattlichkeit. Wählt man die optionalen HD-Matrix-LED-Scheinwerfer mit Laserlicht hinzu, gesellen sich zu dieser Stattlichkeit Aggressivität und Autorität, die selbst den Vorgänger in den Schatten stellen. Im Gegensatz zu diesem wirkt der neue A8 allerdings deutlich filigraner, machte der D4 einen doch etwas klobigen, gesetzteren Eindruck. Und dieser Eindruck passt wenig zur angepeilten Audi-Klientel, die zwar Gediegenheit zu schätzen weiß, jedoch auf Sportlichkeit nicht verzichten möchte.

Schaut man sich den Audi A8 seitlich an, wird man recht schnell auf die durchgezogene Schulterlinie blicken, die das Fahrzeug optisch attraktiv streckt. Nun ja, kurz ist der A8 natürlich nicht – vor allem der nahezu drei Meter fassende Radstand beeindruckt – dennoch gewinnt die Karosserie durch dieses Stilmittel an Länge. Schade nur, dass die sportlich Coupé-hafte Form des Prologue nicht übernommen wurde. So knöpft das neue Modell des Audi A8 wieder an den Vorgänger, denn an die Studie an.

2018 Audi A8 - Das Filetstück mit OLED-Leuchtenband!

2018 Audi A8 – Das Filetstück mit OLED-Leuchtenband!

Das Heck des Ingolstädters kann indes als Schokoladenseite bezeichnet werden. Allein die OLED-Rückleuchten mit ihrem durchgezogenen Lichtband begeistern. Pro Seite verfügen sie über je 135 Leuchtdioden, die dem Lichtspiel ganz neue Möglichkeiten geben, wie etwa eine Begrüßungs- oder Verabschiedungssequenz. Dieses Element stammt wiederum von der Design-Studie Prologue.

Audi A8 Motoren Check

Zum Start stehen ein zwei Motoren zur Auswahl. Zum einen der 50 TDI, der – wie auch alle anderen Modelle bei Audi – die neue Nomenklatur trägt. Über deren Sinn kann man nun hin und her streiten, eines aber steht fest: Sie bleibt. Also zurück zu den Aggregaten. Bei den Selbstzündern steht ein Sechszylinder-Diesel mit Turboaufladung und 3.0 Litern Hubraum bereit. Das Aggregat entwickelt 210 kW/286 PS und soll den staatsmännischen Ingolstädter in 5,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Der Verbrauch soll kombiniert bei 5,6 bis 5,8 Litern für die Variante mit dem kurzen Radstand liegen.

Daneben gibt es den 55 TFSI im Audi A8. Der 3.0 Liter Sechszylinder-Benziner vertraut ebenfalls über Turboaufladung und ist als Mild-Hybrid ausgelegt. Das heißt, dass er unter anderem Bremskraft zurückgewinnt. Insgesamt stehen hier 250 kW/340 PS bereit, die es schaffen, die Oberklasse-Limousine in 5,6 Sekunden auf 100 km/h zu schießen. Wie auch der 50 TDI wird der Benziner bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Der Verbrauch des Benziners liegt zwar über dem Diesel – soweit kein Wunder – ist mit 7,5 bis 7,8 Litern im Mix aber dennoch zurückhaltend. Das ist nicht nur ein Verdienst des verhältnismäßig geringen Gewichts, sondern auch der serienmäßigen 8-Stufen-Automatik für beide Antriebe.

2018 Audi A8 Innenraum Check

Von einem Automobil, das im Oberhaus angesiedelt ist, erwartet man sich bestmögliches Entgegenkommen und das beginnt bereits beim Öffnen der Türen. Ein kleiner Zug am Türgriff genügt und die Audi A8-Pforte schwingt ein stückweit auf. Zieht man die Tür ganz auf, wird man die größeren Türausschnitte bemerken.

2018 Audi A8 - Der Fahrerplatz!

2018 Audi A8 – Der Fahrerplatz!

Einmal im Innenraum angekommen, dürfen sich die Insassen des Audi A8 über leicht gewachsene Innenraumabmessungen freuen, die wahrlich fürstliche Verhältnisse bereitstellen. Das Interieur ist für jede Körpergröße zugeschnitten – selbst in der „kurzen“ Variante. Fürstlich auch der Komfort: Lässt man sein Haupt auf der Kopfstütze nieder, empfängt einen weicheres Leder, als es bei den Sitzen selbst verwendet wird. Wie gesagt, der Audi A8 ist sehr zuvorkommend.
Platz gibt es aber nicht nur in der ersten, sondern auch in der zweiten Sitzreihe. Optional lassen sich die äußeren Rücksitze mit einer elektrischen Verstellung und Massagefunktion ausrüsten. Sogar ein Ruhe-Paket mit einer Fußablage für die Liegeposition inklusive Fußmassage gibt es – Wellness pur.

Die Kommando-Einheit!

Die Kommando-Einheit!

 

Als technischer Leckerbissen dürfte das MMI touch response gelten. Ist der Innenraum nahezu von allen „echten“ Tasten befreit, simuliert das System diese gekonnt. Bei der Berührung kommt es sogar zu einem Klick sowie zu einem haptischen Feedback, wie einst bei einem echten Knopf. Eingaben erfolgen nun per Touchscreen, der alte MMI-Controller hat ausgedient. Sogar das Klima für den Raum und die Sitze wird über ein 8,6-Zoll-Display bedient, während der Hauptbildschirm 10,1 Zoll misst und nahtlos in die Cockpitlandschaft integriert ist. Natürlich entspricht der Audi A8 Innenraum allerhöchste Materialgüte. Das zeigt sich nicht nur in den tadellosen Passungen und Werkstoffen, sondern auch in den gestochen scharfen Darstellungen. Als Beispiel dürfen hier die digitalen Instrumente in Full HD-Auflösung auf dem 12,3-Zoll-Display gelten.

2018 Audi A8 Technik Check

Das klingt alles schon sehr technisch, ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange – bei weitem nicht. Beginnend mit dem Antrieb, steht für alle Audi A8 Allrad parat und ist immer serienmäßig. Optional kann man die Oberklasse-Limousine mit einer Allradlenkung für mehr Fahrdynamik aufrüsten. Zudem steht das AI Aktivfahrwerk in der Aufpreisliste, das jedes Rad einzeln ansteuert und auch einzeln anheben oder absenken kann.

Daneben stehen 41 Assistenten parat, um das Leben im und mit dem Audi A8 so angenehm und sicher wie nur möglich zu gestalten. So zum Beispiel der Parkassistent mit Lenk- und Bremseingriff sowie Bordsteinwarner, der ein eigenes Paket darstellt. Außerdem steht das Assistenzpaket Stadt bereit und bietet eine Vielzahl an Gimmicks. Enthalten sind hier ein Querverkehrswarner mit Notbremsfunktion, ein Spurwechselassistent, eine Ausstiegswarnung, die den rückwärtigen Verkehr einbezieht sowie ein Ausparkassistent. Darüber hinaus beinhaltet das Paket das so genannte „pre sense“, das einen Unfall vorhersieht und alles für beste Sicherheit vorbereitet.

Der pure Luxus!

Der pure Luxus!

Als drittes Paket steht das Assistenzpaket Tour auf der Liste, das in Deutschland serienmäßig verfügbar ist. Hier sind ein adaptiver Fahrassistent, also eine Kombination aus Abstandsregel-Tempomat und Spurhalteassistent ebenso inbegriffen, wie ein Stauassistent, der zwischen 0 und 250 km/h stufenlos regelt. Hinzu kommt die Erkennung von Fahrzeugen, Fußgängern und Radfahrern mitsamt einer Notbremsfunktion. Außerdem sind ein Abbiege- und Ausweichassistent inkludiert. Zu guter Letzt steht noch das AI Assistenzpaket plus bereit, das fast alle Assistenten kombiniert. Diejenigen, die gerne James Bond wären, können darüber hinaus den AI Garagenpiloten ordern. Dann kann der Audi A8 per Smartphone fahrerlos gesteuert werden und soll sogar Bögen fahren können.

Audi A8 R+V24 Drive Check inkl. Fahreindruck

2018 Audi A8 Preis Check

Los geht die Reise ins schöne Audi A8-Land bei 90.600 Euro, die Langversion startet bei 94.100 Euro – natürlich kein Pappenstiel. Wenn man sich allerdings die mehr als üppige Ausstattung vor Augen hält, die bereits eine ganze Armada an Assistenten integriert, ist der Preis wiederum verständlich. Und warum sollte Audi nicht auch bei den Preisen auf Konkurrenzniveau liegen?

2018 Audi A8 Zielgruppen Check und Fazit

An sich ist eine Oberklasse-Limousine durchaus ein Fahrzeug, das man als Chauffeurs-Fahrzeug kennt. Das ist auch beim 2018 Audi A8 nicht anders. Wobei der Ingolstädter auch gern selbst gefahren werden möchte. Nur so kann man all die Technik, die Innovation und den Luxus am eigenen Leib erfahren. Nur so kann man das neue Infotainmentsystem erleben und nur so kann man sich einen guten Eindruck darüber verschaffen, wie fahraktiv eine Oberklasse-Limousine eigentlich sein kann. Entsprechendes Kleingeld ist natürlich eine Grundvoraussetzung.

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