Die IAA 2017 Highlights – Teil II: Die Importeure!

In Teil II der IAA 2017 Highlights wenden wir uns ausschließlich den Importeuren zu, die sich auf dem Frankfurter Parkett zeigen. Die IAA ist eine der wichtigsten Automobilmessen der Branche und findet alljährlich in der hessischen Banken-Metropole statt. Vorhang auf für die Highlights aus Japan, Korea, Frankreich und mehr.

Kia mit großem Aufgebot

Die Koreaner sind heutzutage nicht mehr aus der Autoindustrie wegzudenken. Gestartet als absolute Billigmarke, zeigen die Koreaner mittlerweile Studien und Serienfahrzeuge, die sich nicht hinter der europäischen Konkurrenz verstecken müssen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Kia Proceed Studie, die die neue Generation des c´eed für das Jahr 2018 ankündigen soll. Die Studie dient als Design-Träger für das kommende Design der Modelle und ähnelt an der Front sehr stark dem Kia Stinger – dem Flaggschiff der Koreaner. Neben der typischen Tigernase, dem Markengrill Kias, fällt die Studie besonders mit ihren dreieckigen Lufteinlässen, den 20-Zoll-Felgen und den versenkten Türgriffen auf. Am Heck trägt sie zudem ein Porsche-esques, durchgängiges Leuchtenband anstatt zweier Rückleuchten. Für mich gehört natürlich der Stinger zu den IAA 2017 Highlights am Kia Stand.

Gehört zu den IAA 2017 Highlights: Der Kia Stinger

Gehört zu den IAA 2017 Highlights: Der Kia Stinger

Neben der Kia Proceed Studie zeigen die Koreaner den facegelifteten Kia Sorento. Der große SUV ist ab sofort mit der GT-Line Ausstattung erhältlich und wird damit etwas dynamischer. Ein sportliches Fahrzeug ist er dennoch nicht, wohl aber ein kommoder Gleiter. Dazu wird auch die neue Achtgang-Automatik passen, die das Pendant mit sechs stufen ablöst. Neben neue Felgen-Designs und ein paar Kleinigkeiten, fällt der Innenraum mit einem neuen Lenkrad und Klima-Bedienpanel auf. Zudem setzen die Koreaner im großen SUV auf neue Assistenzsysteme.
Einige Klassen weiter unten will der Kia Picanto in der X-Line gefallen. Das sportliche Top-Modell wird nicht, wie man es erwarten würde, tiefergelegt, sondern erfährt eine Höherlegung um 15 mm. Als Antrieb dient ein 1.0 Liter Benziner mit Turboaufladung, der es auf 100 PS bringt und aus anderen Kia-Modellen bekannt ist. Auffälliges Design-Merkmal des Topmodells: Neongelbe Akzente.

Komplettiert wird das Feuerwerk an Neuheiten bei Kia mit dem Stonic, einem B-SUV in kantigem Design. Er basiert auf dem Kia Rio, macht mit seiner Kunststoff-Beplankung aber einen größeren Eindruck. Dennoch ist er auf Lifestyle gepolt und will mit peppigen Farben und Farbkombinationen überzeugen. Als Antriebe dienen ein Dreizylinder-Turbo mit 120 PS sowie zwei Saug-Benziner mit 84 und 99 PS. Als Diesel steht ein 1.6 Liter Vierzylinder mit 110 PS bereit. Die Preise werden bei etwas unter 16.000 Euro starten.

Mini – Der Brite mit deutschem Blut

… oder so. Immerhin sprechen wir von der britischen BMW-Tochter. Diese feiert auf der IAA in Frankfurt das 50. Jubiläum des Sieges der Rallye Monte Carlo. Dafür stellten die Briten eine sportliche Studie auf ihre vier Räder: Das John Cooper Works Concept. Der Renner steht auf mächtigen 19-Zoll-Felgen und zieht die Blicke mit seinem auffälligen Flügelwerk auf sich. Dicke Backen unterstreichen den sportlichen Anspruch. Und auch das Interieur orientiert sich am Rennwagen. Auffälliges Merkmal am Heck – neben den ausladenden Flügen: Die Rückleuchten im Union-Jack-Style.

Zum Sportler gesellt sich aber auch eine besonders umweltfreundliche Variante: Das Mini Electric Concept. Die Basis bildet der aktuelle Mini-Dreitürer, der die technische Komponenten des BMW i3 erben wird.

IAA 2017 Highlights Bildergalerie Teil 1

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Seat – Mit Biss und SUV

Die Spanier haben den sportlichen Anspruch im Hause Volkswagen. Um diesem gerecht zu werden, zeigt man den Seat Leon Cupra R. Dieser ist kaum zu übersehen mit seinen Akzenten in Kupfer und den ausgestellten Kotflügeln. Natürlich geht es entsprechend unter der Motorhaube zu: 310 PS stehen bei der Wahl der Sechsgang-Handschaltung parat, deren 300 sind es mit dem Sechsgang-DSG. Damit macht er dem Golf R Konkurrenz, ist im Gegensatz zu diesem aber nur als reiner Fronttriebler zu bekommen. Dafür bietet er eine bissige Brembo-Bremse und Anpassungen an Fahrwerk und Auspuff. Wem nun der Speichel im Mund zusammenläuft, der sollte schnell sein: Die limitierten 799 Exemplare werden sicherlich schnell vergriffen sein.

Gehört auch zu den IAA 2017 Highlights: Der Seat Arona

Gehört auch zu den IAA 2017 Highlights: Der Seat Arona

Unlimitiert ist der Seat Arona. Der B-SUV mit Crossover-Anklängen ist nicht nur der Vorbote des Polo-SUV, das auf den Namen T-Cross hören wird, sondern auch in einem extrem erfolgreichen Segment beheimatet. Entsprechendes Potential sieht man im Arona, der unterhalb des ebenfalls sehr erfolgreichen Seat Ateca angesiedelt ist und die Plattform des Seat Ibiza nutzt. Darüber hinaus steht ein Schnittmodell auf dem Stand, dort wird das Thema CNG noch einmal in den Fokus gerückt!

Skoda – SUV für alle!

Bleiben wir im Hause Volkswagen, nämlich bei der Tochter Skoda. Auf der IAA wird der Skoda Karoq, ein Kompakt-SUV, vorgestellt. Der Bruder des Seat Ateca setzt auf eine moderne Formensprache und löst den Skoda Yeti ab. Es wird ihm mit Voll-LED-Scheinwerfern und digitalen Instrumenten geben, womit er in seiner Klasse ganz vorne mitfahren dürfte. Die optionale, variable Rücksitzbank macht ihn überdies sehr praktisch und stellt zwischen 479 bis 588 Liter Kofferraum bereit. Erhältlich wird er mit bekannten Motoren sein. Los geht es mit einem 1.0 Liter Benziner mit 115 PS. Die Spitze bei den Benzinern markiert ein 1.5 Liter Vierzylinder mit 150 PS. Bei den Dieseln vertrauen die Tschechen auf einen 1.6 Liter TDI mit 115 PS sowie auf einen 2.0 Liter Diesel mit 150 bzw. 190 PS. Wie es sich gehört, werden moderne Assistenten genauso von der Partie sein, wie Konnektivität auf neustem Stand.

Und auch der im letzten Jahr vorgestellte Skoda Kodiaq wird erweitert: Der große SUV wird als Scout vorgestellt. Neben Allradantrieb wird es ihn mit spezifischen Front- und Heckschürze mit eingearbeiteten, silbernem Unterfahrschutz und getönten Scheiben geben. Beim Räderwerk setzt man auf 19-Zoll-Felgen. Zudem steht eine Fahrprofilauswahl bereit, um den Tschechen auf allen Wegen optimal abzustimmen. Die Motoren reichen von 150 bis 190 PS. Und auch der Innenraum des Skoda Kodiaq Scout wird entsprechend ausstaffiert: Hübsche Alcantara-Polster sind genauso zu finden, wie eine griffige Edelstahlpedale.

Daneben zeigt Skoda den Kodiaq in der Sportline, hier aber mit einer dynamischen Schürzengestaltung. Bei den Rädern stehen 19- oder 20-Zoll-Felgen zur Verfügung, innen vertraut die sportlich angehauchte Version ebenfalls auf Alcantara Sitzbezüge. Die Motorenauswahl entspricht der des Kodiaq Scout.

Wie es in der Zukunft aussehen soll, zeigt die Studie Skoda Vision E. Der Stromer baut auf der Konzernplattform MEB (modularer Elektrifizierungsbaukasten) auf und kann dementsprechend induktiv geladen werden. Als Leistung geben die Tschechen 306 PS, während die Reichweite bei bis zu 500 km liegen soll. Der maximal 180 km/h schnelle Stromer wird neben einer Gestensteuerung auch modernste Konnektivität bieten. Mit ihm zeigt Skoda darüber hinaus das automatisierte Fahren auf Level 3. So soll der Skoda Vision E mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren können, autonom auf der Autobahn fahren, die Spur halten, ausweichen und selbstständig überholen können. Wer hätte das vor 20 Jahren gedacht?

Honda – Neues im boomenden Segment

Um Honda wurde es in den vergangenen Jahren etwas still. Das Mittelklasse-Modell Honda Accord wurde in Europa aussortiert und Neuerungen ließen etwas auf sich warten. Mit dem neuen Honda CR-V soll damit aber Schluss sein. Der SUV ist für 2018 geplant und wird in Frankfurt als Hybrid-Version vorgestellt. So wird der C-RV auf einen E-Motor und einen 2.0 Liter Benziner mit Generator vertrauen. Der Verbrenner wird die Batterie laden, die als permanente Antriebsquelle dient. Entsprechend verzichten die Japaner auf ein Getriebe, setzt dafür aber auf einen Direktantrieb mit einer festen Fahrstufe. Zudem wechselt die Steuerung selbstständig zwischen den Fahrmodi Hybrid, Elektro und Verbrenner– je nachdem, was gerade gebraucht wird.

Neben dem Honda Urban EV Concept, das einen Ausblick auf die Stadt-Mobilität der Zukunft geben soll, zeigt Honda das Jazz Facelift. Mit neuen Schürzen, Schwellern und Scheinwerfern wirkt der überaus variable Kleinwagen nun noch etwas aggressiver. Passend zu diesem Look wird es einen neuen 1.5 Liter Benzinmotor mit 130 PS geben.

IAA 2017 Highlights Bildergalerie Teil 2

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Citroen – Pack die Badehose ein

Citroen zeigt den Space Tourer als “Rip Curl”. Der Van im Surfer-Look wurde vom Offroad-Spezialisten Dangel geländetauglich gemacht, während der Camping-Umbau von Pössl inklusive Wasserkanister mit Dusche den Aufenthalt am Strand komfortabel macht. Unter der Haube dieselt ein 150 PS-Motor sanft vor sich hin, der über eine Sechsgang-Handschaltung verwaltet wird. Den Innenraum stimmten die Franzosen auf das Exterieur ab und installierten Khaki-Leder, Alcantara sowie neongelbe Akzente. Hang loose!

Dacia – Neues auf den zweiten Blick

Die rumänische Renault-Tochter hat den Dacia Duster der zweiten Generation mitgebracht. Die Änderungen am Exterieur fallen verhalten aus: Die Front wirkt etwas kantiger und erwachsener. Auffälligstes Merkmal der neuen Generation sind die Rückleuchten im Stil des Jeep Renegade. Der Start des SUV ist für 2018 vorgesehen.

Hyundai – Lifestyle aus Korea

Wesentlich mehr – nicht zuletzt darin zeigt sich die Konzern-Verwandtschaft zu Kia – hat Hyundai zu bieten. Die Koreaner setzten auf Lifestyle und zeigen den Hyundai i30 Fastback. So werden der fünftürige Hatchback sowie der Kombi der Baureihe nun um ein viertüriges Coupé ersetzt, das elf Zentimeter länger als der Fünftürer ist. Seine Schokoladenseite ist natürlich das Heck mit integriertem Spoiler. Bei den Motoren stehen zunächst zwei Benziner bereit: Ein 120 PS starker Dreizylinder mit Turbo-Aufladung sowie ein Vierzylinder-Turbo mit 140 PS.

Für Furore soll das sportliche Topmodell der Baureihe sorgen, der Hyundai i30 N. Mit seinem adaptiven Sportfahrwerk und einem 2.0 Liter Turbo-Benziner, der in der Performance-Variante bis zu 275 PS leistet, dürfte der Koreaner die Riege der Hot Hatches ordentlich aufmischen. Er vertraut dabei immer auf einen Vorderrad-Antrieb mit Sechsgang-Handschaltung.

Viele der IAA 2017 Highlights waren sehr sportlich!

Viele der IAA 2017 Highlights waren sehr sportlich!

Je nach Leistungsstufe sind 18- und 19-Zoll-Leichtmetallräder erhältlich, das Top-Modell setzt darüber hinaus auf eine Differenzialsperre und eine Sportabgasanlage mit Klappensteuerung.

Parallel zum Kia Stonic zeigt Hyundai den Kona. Der Konkurrent zum Renault Captur, Opel Crossland X und anderen ist ein Crossover, der im Segment der B-SUV wildern möchte. Anders als die meisten Vertreter seiner Zunft bietet der Hyundai Kona einen optionalen Allradantrieb. Der 4×4-Antrieb ist jedoch nur für den Topmotor, den 1.6 T-GDI mit 177 PS, 265 Nm und Siebengang-DSG vorgesehen. Neben all dem Lifestyle bietet er mit 361 Liter Kofferraum-Volumen auch einen guten Nutzwert.

Fassen wir einmal kurz zusammen: Zu den IAA 2017 Highlights gehören viele sportliche Modelle, viele SUVs und bei zahlreichen Herstellern auch viele Visionen – ob und wann diese Realität werden, wird die Zukunft zeigen!

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Kia Soul Turbo Fahrbericht – Kaufberatung

Der Kia Soul ist bekannt: Seit 2014 in zweiter Generation auf dem Markt, überrascht der Koreaner immer wieder als kultiger Würfel. Bei der Optik gibt es nur zwei Meinungen – man hasst ihn oder man liebt ihn. Klar ist zudem, dass man mit diesem Fahrzeug aus der Masse heraussticht. Das schaffte man mit der Motorenauswahl bislang nicht. Doch damit soll nun Schluss sein: Der Kia Soul Turbo ist die neueste Ausbaustufe des Crossovers und hält 204 feurige Pferde unter der flachen Motorhaube parat. Aber sind diese Pferde wirklich feurig oder sprechen wir eher von zahmen Ponys?

Kia Soul Turbo Fahrbericht

Kia Soul Turbo – Design Check

Der Crossover fällt auf: Gleichen sich heute viele Fahrzeuge im Außendesign, sticht der kantige Koreaner aus der Masse hervor. Grund dafür ist sein geradliniges Design. Ecken, Kanten und die kleinen Fensterflächen lassen den Kia Soul ein wenig wie einen kleinen Panzer wirken. Vorn trägt er, wie es heutzutage zum guten Ton gehört, LED-Tagfahrlicht an seiner steil im Fahrtwind stehenden Nase. Hier fallen auch der große untere Kühlergrill und der rote Zierstreifen kurz vor dem angedeuteten Unterfahrschutz auf. Rot soll als aggressiver Farbton die Leistung des Crossovers unterstreichen. Und da wir schon bei Thema Crossover sind: So wirklich mag der Koreaner in keine Klasse passen. Er ist weder ein Kleinwagen, noch ein Kompakter, kein SUV aber auch kein Kombi. Die Anbauteile verdeutlichen es dafür umso mehr; der Kia Soul ist ein Crossover. Der Unterfahrschutz und die ausgestellten Radhäuser signalisieren einen SUV, der hohe Aufbau einen Van, die kurzen Abmessungen einen Kleinwagen und die Leistung einen Kompaktsportler. Hier ist alles dabei – auch die Tigernase. Der mittlerweile zum Traditionselement herangewachsene Kühlergrill ziert auch den Kia Soul und schafft eine Art Familienzugehörigkeit.

Kia Soul Turbo – R+V24 Drive Check Video

Für einen sportlichen Eindruck sorgen die extra für den Kia Soul Turbo kreierten 18-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie der rote Zierstreifen. Jener zieht sich von der Front über die untere Seitenlinie bis hin zum Heck. Hier trifft man nicht nur auf den dezenten T-GDI-Schriftzug, der die Leistung von 204 PS nahezu verheimlicht, sondern auch auf ein flottes Doppelendrohr.

Kia Soul Turbo – Exterieur Fotos

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Kia Soul Turbo – Motoren Check

Beim Kia Soul Turbo nehmen einem die Koreaner die Wahl des Aggregats bereitwillig ab – es gibt nur eines. Lässt man die Finger vom „Turbo“, hat man indes die Wahl zwischen einem 132 PS starken Benziner mit 1.6 Litern Hubraum und ohne Aufladung. Daneben steht ein Diesel mit ebenfalls 1.6 Litern Hubraum parat, der 136 PS entwickelt. Zurück zum Turbo sprechen wir von 204 PS, die ebenfalls einem 1.6 Liter-Motor entspringen. Hier hilft dem Benziner allerdings ein Turbolader – wie der Name schon sagt – auf die Sprünge.

Kia Soul Turbo Kaufberatung

Dennoch sollte man sich von der großen PS-Zahl nicht blenden lassen. Zwar wiegt der Kia Soul Turbo mit 1.367 kg nicht besonders viel – das Äußere lässt hier etwas anderes vermuten – doch die Fahrleistungen fallen hinter die Erwartungen zurück. Der Spurt auf 100 km/h ist in adäquaten 7,8 absolviert. Aber gerade bei der Höchstgeschwindigkeit muss der Koreaner federn lassen. 196 km/h sind angesichts von über 200 PS bzw. 150 kW etwas wenig. Das dürfte wohl auf die nicht eben strömungsgünstige Aerodynamik zurückzuführen sein.

Kia Soul Turbo – Innenraum und Kofferraum Check

Was von außen etwas nach Schuhkarton ausschaut, gestaltete sich im Innern als geräumiges Interieur. Die ungewöhnliche Form des Koreaners ermöglicht ein gutes Raumgefühl, das nur durch die kleinen Fensterflächen eingeschränkt wird. Aber welches Auto hat das heute nicht? Entsprechend reist man zu viert entspannt und kann es sich bequem machen. Lediglich der Kofferraum könnte mit 354 Litern etwas geräumiger sein und die Ladekante ist, mit einer Höhe von 76 cm, nun auch nicht wirklich niedrig. Dafür gelingt die Bedienung im Handumdrehen.

Kia Soul Turbo Kofferraum

Möglich macht dies eine logische Anzahl an gut beschrifteten Tasten. Das Infotainment setzt darüber hinaus auf einen Touchscreen. Jener verfügt über ein 8-Zoll-Display und macht allzeit ordentlich Radau. Einmal das iPhone via CarPlay bzw. das Android-Telefon über Android Auto verbunden, kann man seine Music im Handumdrehen abspielen und auch weitere Funktionen über die gewohnte Smartphone-Bedienstruktur nutzen.

Kia Soul Turbo Infotainment-System

Das optionale JBL-Soundsystem bietet dabei nicht nur ein sattes Klangerlebnis, sondern hält ein besonderes Feature parat. Die Lautsprecherumrandungen leuchten, lassen sich in der Farbstimmung anpassen oder pulsieren im Rhythmus der Musik. So kann man im kleinen Panzer eine richtige Disko veranstalten – hip, wie es sich für einen Crossover gehört also. Negativ bewerten möchte ich die Freisprecheinrichtung. Der Lautsprecher ist in unmittelbarer Nähe vom Mikrofon, so hören sich die Gesprächspartner selber und somit doppelt, was zu Verständigkeitsproblemen führen kann. Besonders loben möchte ich die Software vom Infotainmentsystem, perfekte Integration von Apple CarPlay in die eigene Unit, da können sich andere Hersteller eine Scheibe von abschneiden.

Kia Soul Turbo – Innenraum Fotos

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Kia Soul Turbo – Fahreindruck Check

Wie schon erwähnt, die Autoquartett-Werte sind hier eher nicht so berauschend. Die 204 Pferdchen sind wohl keine Rennpferde, sondern Arbeitstiere. Eventuell stehen sie auch schon auf der Weide von einem Gnadenhof. Die Fahrleistungen sind also nicht wirklich sportlich, der Verbrauch ist es aber. NEFZ sagt 6,9 – ich konnte den nicht unter 9 Liter fahren, teilweise wurde der Wert auch zweistellig. Das Fahrwerk ist komfortable, die Bremsanlage ausreichend groß dimensioniert, da gibt es nicht wirklich etwas zu meckern. Aber die Bezeichnung „Turbo“ weckt natürlich Begehrlichkeiten, die dieses Modell – zumindest bei mir – nicht erfüllen kann. 196 km/h laut Fahrzeugbrief, knapp über 200 km/h laut Tacho. Klar, das reicht! Auch der Sprintwert von 7,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist schnell genug und ich muss vermutlich nun langsam auch wirklich mal runter kommen von dem „Turbo-bedeutet-Schnell“-Ross. Aber wenn man sich 204 Pferde kauft, dann will man diese auch sprinten sehen.

Kia Soul Turbo Fahreindruck

Kia Soul Turbo – Preis Check

Preislich geht die Reise in die Soul-Welt bei 17.240 Euro los. Dafür bekommt man den Crossover mit dem kleinen Standard-Benziner mit 132 PS in der Grundausstattung. Andererseits ist dieses Modell bereits reichhaltig ausgestattet: Inbegriffen sind 16-Zoll-Leichtmetallräder, eine Klimaanlage, ein Radiosystem mit MP3-Funktion sowie eine Einparkhilfe. Soll es der 136 PS starke Selbstzünder sein, muss man mindestens zur 22.440 Euro teuren DREAM-TEAM Edition greifen. Diese sieht nicht nur adretter aus mit ihren 17-Zoll-Felgen, sondern bietet auch allerhand Features. Einen Tempomaten bekommt man hier genauso frei Haus, wie eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, eine Klimaautomatik, eine Rückfahrkamera mit dazugehörigem Infotainment oder eine Sitzheizung.

Kia Soul Turbo – weitere Fotos

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Für den Kia Soul Turbo muss man indes noch mehr berappen. 28.640 Euro kostet der auffällige Crossover mindestens. Allerdings bietet auch er eine vollzählige Ausstattung. Vom JBL-Soundsystem über das 8-Zoll-Infotainment bis hin zu Xenon-Scheinwerfern mit Fernlichtassistent ist alles angekreuzt, was Spaß macht. Dennoch muss man wissen, ob einem dieser Spaß so viel Geld wert ist.

Kia Soul Turbo – Fazit und Zielgruppen Check

Was bleibt also zum Schluss zum Kia Soul Turbo zu sagen? Er hat Seele – das steht fest. Er sieht nicht nur anders aus, sondern ist es auch. Er fällt mit seinem Äußeren auf, bietet aber einen geräumigen Innenraum. Er zeigt Spurttalent, ist aber nicht der Schnellste. Er bietet viel Auto fürs Geld, ist aber nicht günstig. Und so bleibt vom Kia Soul Turbo ein zwiespältiger Eindruck zurück.

Wer sich den Spaß leisten möchte, bekommt mit dem Koreaner einen hippen Lifestyler, der überhaupt nicht dem Klischee eines langweiligen koreanischen Allerweltsautos entspricht. Wer aber entscheidet sich für einen Kia Soul Turbo? Der hohe Einstieg ist bequem, der Kofferraum für Familien aber zu klein. Bleiben noch die „Best-Ager“ – also die Generation 50+. Aber muss es hier wirklich der Turbo sein? Eine Frage des persönlichen Geschmacks.

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Der neue Volkswagen T-Roc – Erste Fakten

Der Name mag modern und flippig klingen, doch der Volkswagen T-Roc ist es nur bedingt. Flippig ist die Zunft der SUV schließlich nicht mehr – und zu genau dieser gehört der neue Volkswagen T-Roc. Der Wolfsburger wird als Kompakt-SUV unterhalb des VW Tiguan gehandelt. Die Niedersachsen tun gut daran hier weiter aufzustocken, da sich das SUV-Segment in der nächsten Dekade verdoppeln soll – sagt man. Zwar gibt es bereits eine Reihe dieser Fahrzeuge im Volkswagen-Programm, zunächst kam der neue Tiguan, dann der Tiguan Allspace mit verlängertem Radstand und letztlich der Atlas, der vor allem für den US-Markt vorgesehen war. Doch mit dem Volkswagen T-Roc will man den nächsten Schritt gehen. Ein Schritt, der eine individuelle Note parat hält: Der T-Roc ist der erste Volkswagen, der tatsächlich etwas mutiger und „lifestyleiger“ sein will. Das zeigt sich vor allem in der abgesetzten Dachfarbe, das restliche Design ist hingegen eher fad.

Der neue Volkswagen T-Roc

Der neue Volkswagen T-Roc

Volkswagen T-Roc Design Check

Das Rezept ist immer dasselbe – und Ausnahmen werden aussortiert. Der Volkswagen Scirocco? Wird ausgesiebt. Das Beetle Coupé? Keine Vertragsverlängerung. Der T-Roc? Der neue SUV vertraut auf das altbewährte VW-Design-Rezept und kommt mit klaren Linien vorgefahren. So findet sich an der Front ein breiter Kühlergrill mit integrierten, nahezu in den Grill eingewachsenen Scheinwerfern. Diese Idee ist bereits aus dem Arteon bekannt. Hinzu kommt die Lichtsignatur des Tagfahrlichts eine Etage tiefer, die bei Bedarf durch den Blinker ersetzt wird – eine ansprechende Idee.

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Die Seitenlinie ist von bauchigen, ausgestellten Radhäusern geprägt, die den Geländewagen-Charakter des Volkswagen T-Roc unterstreichen sollen. Dazu ein dezenter Falz in den Türen und eine prägnante Dachlinie mit Chrom-Element von der A- bis C-Säule – fertig ist die angedeutete Coupéform. Das Dach ist dabei farblich abgesetzt und bringt ein wenig Individualität ins Spiel. Das tut dem Volkswagen T-Roc gut, ähnelt er schließlich gerade von der Seite seinem Bruder, dem Audi Q2. Die Kunststoffbeplankung rundum unterstreicht Gelände-Look und wird von einem angedeuteten Unterfahrschutz ergänzt. Die LED-Rückleuchten und die scheinbar integrierten Auspuffblenden wirken hingegen modern – wenn auch nicht außergewöhnlich.

Volkswagen T-Roc Motoren Check

Nichts Außergewöhnliches darf man auch bei den Motorisierungen des Wolfsburgers erwarten. Drei Benziner mit Hubräumen von 1.0, 1.5 und 2.0 Litern spritzen Benzin direkt ein und vertrauen auf Turbolader. Die beiden zur Verfügung stehenden Diesel verbrennen den Kraftstoff in ihren 1.6 oder 2.0 Liter großen Hubräumen. Natürlich werden aktuelle Abgasnormen erfüllt, was angesichts des Diesel-Bashings auch bitter nötig ist. Man darf gespannt sein, was sich motorenseitig noch tun wird.

Bei den Getrieben gibt es ebenfalls keine Überraschungen. Zur Wahl steht eine 6-Gang-Handschaltung oder das bekannte 7-Gang-DSG. Sie leiten die Kraft – je nach Motor und Wunsch – an die Vorder- bzw. an alle Räder. Ein waschechter Geländewagen ist der Volkswagen T-Roc also ebenfalls nicht. Macht aber auch nichts, werden die wenigsten Nutzer das Geländepotential nutzen wollen.

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Volkswagen T-Roc Innenraum Check

Wie es das Exterieur ein wenig vormacht, soll auch der Innenraum dem Lifestyle verschrieben sein. Die SUV-Anmutung, die stark dem Stil des Volkswagen Golf Sportsvan entspricht, lässt sich mit individuellen Blenden nach eigenen Wünschen einrichten. Allerdings bietet der Volkswagen T-Roc mit dem ACT, dem Active Info Display, digitale Instrumente und wirkt damit etwas modern.

Dank der MQB-Basis (modularer Querbaukasten) steht im Innenraum des Volkswagen T-Roc viel Platz bereit. Zwar stehen fünf Sitzplätze bereit, richtig gemütlich wird es aber nur zu viert. Dann passt auch das Ladeabteil, das sehr gut nutzbare 445 Liter bietet. Zum Vergleich: Der Tiguan der ersten Generation bot kaum mehr. Wer mehr Platz benötigt, kann die Rücksitzlehnen im Verhältnis 60/40 umklappen. Dann ergeben sich bis zu 1.290 Liter, um das ach so sportliche Equipment seiner Nutzer zu verstauen.

Innenraum vom neuen Volkswagen T-Roc

Innenraum vom neuen Volkswagen T-Roc

In Sachen Hightech steht ebenfalls nichts Neues parat, dafür ist die Ausstattung aber bereits ab Werk reichhaltig. So fährt der Volkswagen T-Roc serienmäßig mit dem Umfeld-Beobachtungssystem „Front Assist“ vor, das über eine City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung verfügt. Daneben soll der SUV eine Multikollisionsbremse und einen Spurhalteassistenten frei Haus liefern – schau an, Volkswagen wird spendabel. Während eine Klimaanlage für kühle Gemüter sorgt, unterhält das Infotainment „Composite Colour“ mit seinem 6,5 Zoll Touchscreen. Optional ist ein 8-Zoll-System erhältlich.

Volkswagen T-Roc Zielgruppen Check und Fazit

Der Volkswagen T-Roc ist nicht schockierend, nicht überbordend neu. Aber als Vertreter der SUV-Zunft trifft er den Zahn der Zeit und sieht nicht schlecht aus, wenn auch nicht gerade aufregend. Man muss allerdings kein Hellseher sein, um zu wissen, dass sich der T-Roc gut verkaufen wird: Er bietet die gewohnten Volkswagen-Tugenden und verfeinert diese mit einem Hauch Individualität. Demnächst auch vor Ihrem Kindergarten, Supermarkt-Parkplatz oder im Dänemark-Urlaub. Hier macht er mit seinem brauchbaren Ladeabteil eine gute Figur. Und nicht zuletzt die etwas gesetztere Kundschaft wird sich über die erhöhte Sitzposition und den komfortablen Einstieg freuen. Preislich startet der T-Roc in der 20.000 Euro Klasse, allerdings dürften Extras wie immer auch Extra kosten.

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Die Highlights vom Concours d’Elegance 2017

Reich und Schön: Der Name der Daily Soap, die seit 1987 in mittlerweile über 30 Staffeln ausgestrahlt wird, könnte kaum besser zum Concours d’Elegance 2017 : BMW Z4 Conceptin Pebble Beach passen. Hier geben sich die Reichen und Schönen Ihr Stelldichein und küren beim weltweit berühmten Schönheitswettbewerb die Crème de la Crème. Und um dem Ganzen die sprichwörtliche Krone aufzusetzen, findet der Wettbewerb auf dem Gelände des Pebble Beach Golf Clubs statt – natürlich am 18. Loch! Ausblick auf die Highlights.

Concours d’Elegance 2017 – Die Crème de la Chrom!

Neben zahlreichen Oldtimern – und damit ist nicht der alte Volvo 850 der Nachbarn gemeint – nutzen die Automobilhersteller die Gelegenheit ihre Studien und neusten Modelle vorzustellen. So findet man auf dem schönen kalifornischen Golfplatz nicht nur Raritäten, wie etwa einen Rolls-Royce von 1937 oder Klassiker, wie zahlreiche, perfekt erhaltene BMW 2002, sondern auch atemberaubende Concept Cars und allerhand Kuriositäten.

Einen Bugatti Chiron einmal live auf der Straße sehen? Eine mehr als nur seltene Gelegenheit. Aber in Pebble Beach gibt sich das noble Hyper-Car die Klinke mit alten Haudegen vom Schlage eines Ferrari F40 in die Hand, um im nächsten Moment mit einem Ferrari LaFerrari oder Ford GT zu konkurrieren. Autoenthusiasten werden hier freudige Luftsprünge vollbringen oder einen Herzinfarkt erleiden.

BMW Z4 Concept

Nicht minder interessant ist was BMW in diesem Jahr beim Concours d’Elegance 2017 in Pebble Beach präsentiert: Den nahezu serienreifen BMW Z4. Die Konzept-Studie soll bereits äußerst nah am künftigen Roadster ausgerichtet sein. Das Spannende am Bayern ist, dass er erste Kind der Kooperation zwischen Toyota und BMW darstellt. Die Japaner werden die neue Supra auf derselben Basis aufbauen, wie die Bajuwaren den Z4. Wie das finale Design des Asiaten aussehen wird, bleibt abzuwarten.

Concours d’Elegance 2017 : BMW Z4 Concept

Concours d’Elegance 2017 : BMW Z4 Concept

Von vorn erinnert der BMW Z4 zwar ein wenig an einen zu heiß gewaschenen Jaguar F-Type mit Nieren-Grill, doch wirkt der aggressive Haifisch-Look anziehend. Interessant auch, dass die Stäbe des Kühlergrills nun Gittern weichen – ein Novum für BMW. Neu sind zudem die Proportionen des Roadsters in „Energetic Orange“: Machte der Vorgänger noch den Eindruck eines klassischen britischen Roadsters mit langer Haube und kurzem Heck, schwindet dieses Gefühl bei der Studie ein wenig. Die Silhouette wirkt ausgewogen und gleichmäßig verteilt. Reminiszenzen an den BMW i8 bilden hingegen die Rückleuchten, während die integrierten Überrollbügel an den Motorsport erinnern. Den Rennwagenlook unterstreichen zudem die wichtigen 20-Zoll-Räder.

2018 BMW Z4 Concept

2018 BMW Z4 Concept

Innen wartet der kompakte Roadster mit diagonalen Elemente auf und bietet einen Fahrersitz mit schwarzem Leder und eigenständiger Prägung. Der Beifahrersitz sowie das restliches Interieur begeistern in einem rauen Wildleder-Look und machen den Bayern etwas martialischer. Der iDrive Controller wirkt indes vertraut. Passend zu klassischen Roadster-Konzept passt auch, dass BMW den neuen Z4 mit Handschaltung oder mit Automatik anbieten will. Danke BMW, so muss das sein. Ein kurvenräuberndes Cabriolet in diesem Look muss einfach handgerissen sein. Als Antriebe kommen die Vierzylinder sDrive 20i und sDrive 30i unter die Haube. Gekrönt wird die Baureihe zunächst vom Reihensechszylinder sDrive M40i – heißt es.

2018 BMW Z4 Concept Heck

2018 BMW Z4 Concept Heck

Vision Mercedes-Maybach Six Cabriolet – Luxus mit Format

Keinesfalls weniger sportlich, und definitiv keinen Deut unspektakulärer zeigt sich der Vision Mercedes-Maybach Six. Das knapp sechs Meter lange Cabriolet erinnert nicht zuletzt durch seine Lackierung in „Nautic-blau“ an eine Yacht, was durch den großzügigen Einsatz von Chrom nochmals unterstrichen wird. Ausufernd scheint aber nicht nur die Länge der Luxus-Studie, sondern auch das Felgen-Format: 24 Zoll messen die Rundlinge.

Vision Mercedes-Maybach Six Cabriolet - Best of Show?

Vision Mercedes-Maybach Six Cabriolet – Best of Show?

Im Interieur geht es zwar nicht minder luxuriös zu, doch kommt hier ein technoider Charme mit ins Spiel. Displays, digitale Anzeigen, durchsichtige Mitteltunnel und biometrische Sensoren für den Gesundheits- und Gemütszustand: Die Nobelmarke der Stuttgarter zeigt ihren Anspruch einmal mehr. „Das Beste oder nichts“ hieß es in der Vergangenheit bei Mercedes-Benz – und das
passt wohl mindestens genauso gut zu diesem Maybach!

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Vision Mercedes-Maybach Six Cabriolet Innenraum-Design

Gleiches gilt für das Aggregat, das unter der schier endlosen Motorhaube schläft. Die Zukunftsvision ist ein reines E-Mobil, leistet aber fürstliche 550 kW. Gespeist wird der E-Motor von einer Batterie im Boden und erreicht Fahrleistungen, die sich gewaschen haben. Von 0 auf 100 geht es in runden vier Sekunden, Schluss ist bei 250 Sachen. Die NEFZ-Reichweite von 500 km erreicht man beim Ausreizen dieses Potentials natürlich nicht. Doch für eine Ausrichtung der Marke Maybach ist die Studie „Six“ ein tolles Indiz. Meiner Meinung nach ist das richtige Fahrzeug für den Titel: „Best of Show“ Concours d’Elegance 2017.

Vision Mercedes-Maybach Six Cabriolet Design

Vision Mercedes-Maybach Six Cabriolet Design

Der VW I.D. BUZZ wird gebaut – das wurde beim Concours d’Elegance 2017 verkündet

Kein Indiz, sondern Realität wird der Volkswagen I.D. Buzz, der beim Concours d’Elegance 2017 erneut gezeigt wurde. Die Wolfsburger gaben bekannt, dass der „Bulli“ tatsächlich gebaut wird – allerdings ist er erst für das Jahr 2022 vorgesehen. Dennoch ist der I.D. Buzz beschlossene Sache und wird als reines E-Mobil auf den Markt kommen. Der Stromer soll zudem teilautonom fahren können und das Level 3 erreichen. Diese Stufe steht für die so genannte „Hochautomatisierung“. Sprich: Der Fahrer muss nicht permanent alle Fahrfunktionen überwachen. So soll der VW I.D. Buzz selbstständig blinken, den Abstand halten und die Spur wechseln können, während sich der Fahrer anderen Dingen zuwendet.

VW I.D. BUZZ

VW I.D. BUZZ

Der Pilot ist, wenn es nach Volkswagen geht, unter anderem Postbote oder arbeitet bei einem anderen Paket-Dienst. Während er Pakete austrägt oder sie im Laderaum sortiert, bewegt sich der VW I.D. Buzz bereits zur nächsten Hausnummer vor – visionär aber vorstellbar. Damit soll der E-Bulli, wie man ihn liebevoll nennen könnte, bis 2025 eines von insgesamt 30 verschiedenen E-Fahrzeugen sein, das die Wolfsburger im Rahmen der Transform 2025+ auf den Markt bringen wollen.

VW I.D. BUZZ und sein Urahn!

VW I.D. BUZZ und sein Urahn!

Andere Hersteller werden hier natürlich nachziehen. Doch in Frage steht etwas ganz anderes: Welche Anreize werden geschaffen, damit man sich ein E-Mobil zulegt? Aktuell ist die Infrastruktur zu löchrig und der Aspekt der Umweltschonung nicht ausreichend. Zumal die Energie ja nicht vollständig aus „sauberen“ – also erneuerbaren – Quellen stammt. Eine spannende Zeit, in der wir uns befinden!

Der VW I.D. BUZZ geht in Serie

Der VW I.D. BUZZ geht in Serie

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Toyota GT86 – Der Gebrauchtwagen Check

Den Toyota GT86 konnten wir 2012 bereits als Neuwagen vorstellen, nun wird es Zeit für den Gebrauchtwagen-Check! Ein sportliches Coupé mit Heckantrieb, schön puristisch und bezahlbar – das gab es aus Japan lange nicht mehr. Bis der Toyota GT86 die lange verschollene Celica beerbte. Zusammen mit seinem Bruder, dem Subaru BZR, beackert der Japaner nun verloren geglaubten Boden und will vor allem die Fahrspaß-Jünger auf seine Seite ziehen. Mittlerweile gibt es das Modell bereits seit 2012 in Deutschland, sodass sich einige Gebrauchte in den Fahrzeugbörsen tummeln. Was man beachten sollte, zeigt der Gebrauchtwagen Check

Toyota GT86 Gebrauchtwagen Check

Toyota GT86 Gebrauchtwagen Check

Toyota GT86 Design Check

Der Toyota GT86 ist auf den ersten Blick als „Flitzer“ zu erkennen: Lange Haube, knappe Kanzel und ein kurzes Heck – fertig ist der Sportwagen. Allerdgins einer, der eher in der Kompaktklasse angesiedelt ist, als im Luxussegment. Das gilt nicht nur für seine Motorleistung, sondern vor allem für seine handlichen Abmessungen. Mit 4,24 Metern ist der Japaner in etwa so lang wie ein Golf und bietet mit 2,57 Metern einen nur knapp kürzeren Radstand als der Wolfsburger. Gegenüber diesem ist er allerdings gleich mehrere Ebenen flacher: Gerade einmal 1,28 Meter über dem Boden endet die Karosserie – ein echter Sportwagen eben!

Und auch die sonstige Optik verrät, dass es sich beim Toyota GT86 um einen waschechten Sportler handelt. Von vorn kommt die Flunder giftig daher, kneift ihre Scheinwerfer-Augen mit LED-Tagfahrlicht zu einem angriffslustigen Blick zusammen. Darunter wartet ein aufgerissener Lufteinlass-Schlund die Straße sprichwörtliche auszusaugen. Seitlich macht der Asiat ebenfalls eine dynamische Figur und steht auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Diese muss man allerdings mögen: Das Design der Alus ist Geschmackssache. Zudem könnten sie für das Auge gerne ein Zoll größer ausfallen. Das Handling gibt hier allerdings den Ausschlag für die kleineren Räder.

Toyota GT86 Fotos – schwarz:

+ 5

Das Heck ist ebenfalls nicht jedermanns Sache. Gerade die Klarglas-Rückleichten erinnern stark an Lexus-Modelle der 90er Jahre. Oder aber an unansehnliches Discounter-Tuning. Gut, dass es für den Toyota GT86 eine Stange von Erweiterungen und Tuning-Teilen gibt, die für jeden Geschmack etwas dabei haben. Zum Beispiel einen anderen Heckspoiler. Das Serien-Pendant wirkt ebenfalls etwas unpassend mit seinen zwei zusätzlichen Finnen rechts und links. Es scheint geradezu so, als würden sie den Zweck von zwei Fadenkreuzen haben. Ein schicker Heckbürzel, der sich fließend in die Form einfügt scheint hier eine hübschere Alternative – aber wie gesagt: Das ist alles Geschmackssache.

Nichts zu meckern gibt es über den satten Heckdiffusor mit integrierter Auspuffanlage, die armdicke Endrohre parat hält.

Toyota GT86 gebraucht kaufen

Toyota GT86 gebraucht kaufen

Toyota GT86 Motoren Check

Die Qual der Wahl besteht beim Toyota GT86 nicht, was die Motorenwahl anbelangt: Es gibt nur einen Motor. Schade, werden die einen sagen, Juhu die anderen schreien. Schade, da das Aggregat mit seinen 200 PS auf dem Papier zwar gut im Futter steht, auf der Straße aber etwas an Leistung vermissen lässt. Doch hier ist man von Turbomotoren, die vom Kleinwagen bis zum Luxusdampfer ihre Verwendung finden, verwöhnt.

Toyota GT86 Motor Check

Toyota GT86 Motor Check

Kommen wir also zum Juhu-Teil: Das Boxer-Aggregat stammt von Subaru. Die vier Kolben und Pleuel schlagen – oder besser gesagt: boxen – nach außen, woher auch der Name stammt. Unaufgeladen, generiert die 2.0 Liter Maschine ihr Leistung über Drehzahl und lässt sich so immer optimal berechnen. Im unteren Drehzahlbereich etwas müde, wirkt der Boxer im oberen Drehzahlbereich richtig giftig. Hier kann der Toyota GT86 zeigen, dass in ihm ein echter Sportler steckt. Zumal der Sound durch den Verzicht auf jegliche Aufladung ungefiltert aus dem Motorraum schallt und für ein Grinsen bei den Insassen sorgt.

Toyota GT86 Gebrauchtwagen Tipp: Auf die Inspektionen achten!

Toyota GT86 Gebrauchtwagen Tipp: Auf die Inspektionen achten!

Zur Haltbarkeit des Motors kann man noch nicht viel sagen, da es doch ein paar Bauteile gibt, die nicht optimal konstruiert worden sind. Doch bei einer normalen bis sportlichen Fahrweise stellt dies überhaupt kein Problem dar. Besonders wenn man darauf achtet das Aggregat immer schön warm zu fahren – was, je nach Fahrprofil, ab etwa 20 Minuten Fahrtzeit der Fall ist. Wer darüber hinaus die Wartungsintervalle einhält, braucht nichts zu befürchten. Hier ist also der Ratschlag – wie eigentlich bei jedem Gebrauchtfahrzeug – immer auf ein sauber geführtes Scheckheft zu achten, besonders ratsam. Fehlen Einträge, sollte man mitunter die Finger vom „Schnäppchen“ lassen. Wichtig hierbei ist auch, dass eventuell bereits ein Software-Update des Motors stattgefunden hat, da der Toyota GT86 mitunter zu einem unrunden Motorlauf tendiert.

Rechtzeitige Öl-Wechsel sind wichtig - nicht nur beim Toyota GT86

Rechtzeitige Öl-Wechsel sind wichtig – nicht nur beim Toyota GT86

Toyota GT86 Innenraum Check

So klein das Sportcoupé von außen wirkt, so geräumig ist er im Innenraum. Das Problem sind weniger die Platzverhältnisse auf den Vordersitzen, als vielmehr der beengte Zustieg: Die langen Türen erschweren das Entern besonders in engen Parklücken. Besonders, da man sich tief bücken muss, um ins Interieur zu kommen. Einmal Platz genommen, kann man sich im Toyota GT86 wohl fühlen. Klar ist zudem, dass der Raum im Fond nur Kindern oder Gepäck zuzumuten ist. Aber wen stört das wirklich, schließlich geht es hier um einen Sportwagen und nicht um einen Allerweltskompakten.

Toyota GT86 Innenraum-Fotos:

+ 5

Riesig ist hingegen der Kofferraum – zumindest für diese Fahrzeugkategorie. 243 bis 330 Liter stehen parat. Hier stapelt die Papierform allerdings tief: Die Werte zeigen nicht den Alltagsnutzen, der tatsächlich besteht. Beispiel gefällig? Klappt man die Rücksitze vor, passen vier Räder in den Toyota GT86 und das ist aller Ehren wert.

Ansonsten bietet der Japaner alles, was das Herz des Sportwagen-Fans begehrt: Guten Halt bietende Sitze, Carbon-Optik, ein satt in der Hand liegendes Lenkrad und einen mittigen Drehzahlmesser. Besonders Letzter ist wichtig, da es sich beim Toyota GT86 um eine Drehorgel handelt. Und auch für Technik-Fans ist alles dabei, was man so braucht, wie etwa ein Touchscreen-Infotainment mit Bluetooth-Konnektivität. Essenziell für einen Sportwagen? Sicher nicht!

Toyota GT86 Fahreindruck Check

Nein, das Einzige was beim Toyota GT86 wirklich zählt ist das Fahren – und das beherrscht er, wie kaum ein anderer. Kaum ein Fahrzeug ist so unverwaschen, wie der Japaner. Sein Handling ist einzigartig, erfordert aber geübte Fahrer. Bereits bei mittleren Tempi macht das Heck einen Ausfallschritt und wird rigide vom TRC (Toyotas Abkürzung für ESP) im Zaum gehalten. Fahranfänger können sich dabei schon mal verjagen. Und auch bei widrigen Witterungsbedingungen sollte man mit dem Toyota GT86 wach bleiben. Zwar ist seine Wintertauglichkeit unproblematisch, doch bei viel Schnee wird es mitunter etwas schwierig. Zu tief duckt sich das Sportcoupé auf die Straße, zu wenig Grip herrscht an den angetriebenen Hinterrädern.

Mittiger Drehzahlmesser - Toyota GT86 gebraucht kaufen Tipps & Tricks

Mittiger Drehzahlmesser – Toyota GT86 gebraucht kaufen Tipps & Tricks

Ist die Straße aber trocken, ist es eine Freude den 2.0 Liter auszudrehen, bis der Begrenzer zum Hochschalten mahnt. Und auch die 200 PS reichen, um als einer der Schnellen auf der Straße durchzugehen. Das sagen auch die Fahrleistungen: Auf 100 km/h geht es in 7,6 Sekunden, Schluss ist bei 226 km/h. Doch bis dahin ist es ein etwas längerer Weg. Das macht aber gar nichts, da das Lieblingsterrain des Toyota GT86 ohnehin die winklige Landstraße ist.

Hier kann man die sechs Gänge akkurat durch ihre kurzen Wege schnalzen lassen – pure Emotion! Doch Obacht: Es wird von Getrieben berichtet, die beim Einlegen eines Gangs laut knacken. Zurückzuführen kann dies auf eine zu tauschende Kupplung sein, weil es der Vorbesitzer das ein oder andere Mal zu bunt getrieben hat. Nicht abschrecken lassen sollte man sich indes vom Rasseln der Steuerkette, die im warmen Zustand ihre Geräusche verliert.

Weitere Kinderkrankheiten? Es gibt sie, sie stellen aber nichts Ernstes dar. Da wären etwa die Rückleuchten, die zu Ausfällen tendieren. Oder die Motorhaube die bei höheren Geschwindigkeiten das Flattern beginnt. Und auch die Fensterelektronik streikt ab und an. Doch das sind alles Dinge, die in der Garantie gerichtet werden sollten.

Toyota GT86 - Fahrbericht | Test

Toyota GT86 – Fahrbericht | Test

Toyota GT86 Zielgruppen Check und Fazit

Wer den GT 86 als Quertreiber einsetzt, der wird bei den Folgekosten vermutlich mehr Geld in Reifen und Kraftstoff investieren und dann auch nicht mehr über die Versicherungseinstufung nachdenken, hier liegt er nämlich bei HF18, TK26 und VK29. Wer den Fahrspaß sucht, wird diese allerdings verschmerzen müssen. Und genau jener steht im Mittelpunkt beim zuverlässigen Toyota GT86. Gravierende Mängel gibt es schließlich nicht, höchstens überbeanspruchte Verschleißteile. Und so bietet sich das japanische Sportcoupé direkt als Alltagssportler an.

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Jaguar XE 25d Fahrbericht – Test

Wer zu spät kommt den bestraft die britische Regierung. Warum? Nun, kaum ist der Jaguar XE 25d auf dem Markt – und mit ihm unter anderem auch der Jaguar F-Pace mit demselben Motor – schon beschließt Großbritannien bis 2040 alle Verbrennungsmotoren von der Straße zu fegen. Gut, vielleicht sollte man die Sache etwas langsamer angehen, schließlich wird keine Suppe so heiß gegessen, wie sie gekocht wird. Außerdem ist noch nichts endgültig beschlossen und Schuld daran ist Jaguar sicherlich nicht. Doch die Zeiten für den Diesel stehen gerade auf wackeligen Beinen. Dennoch kein Grund sich den Jaguar XE 25d nicht genauer anzusehen.

Jaguar XE 25d Fahrbericht

Jaguar XE 25d Fahrbericht

Jaguar XE 25d Design Check

Und ansehen ist das richtige Stichwort. Der Jaguar XE 25d ist ein Traum von einer Mittelklasse-Limousine. Er wirkt dynamisch, vornehm und sogar ein wenig zurückhaltend, in seinem schüchternen Silberton. Dennoch bleibt kein Zweifel, dass dieser Brite eher sportlich angehaucht ist, als kommod. Und so schaut er konzentriert mit seinen Voll-LED-Scheinwerfern auf die deutschen Straßen, die es dem Diesel aktuell richtig schwermachen wollen.

Schwer steht allerdings überhaupt nicht auf dem Zettel, was die Gestaltung der Außenhaut angeht: Der „Jag“ wirkt sachte geschwungen und grazil. Plumpheit ist ihm fremd. Dabei fallen die sportlichen Insignien gar nicht so unauffällig aus, wie es der silberne Lack vorgaukelt. So trägt der Jaguar XE 25d an der Front einen großen, vergitterten Grill mit dem markanten Jaguar-Emblem in der Mitte. Hinzu kommen recht große Lufteinlässe in der Frontschürze. Richtig grazil wird es erst in den Scheinwerfern, die einen grell-leuchtenden LED-Lidstrich als Tagfahrlicht nutzen.

Geradlinig, aber leichtfüßig wirkt der Jaguar aus der Seitenansicht. Hier zieht sich die Schulter von den vorderen Scheinwerfern bis in die Rückleuchten und streckt den 4,76 Meter langen Mittelklässler. Einen attraktiven Kontrast zum nüchtern-silbernen Lack bilden die schwarzen Leichtmetallfelgen, das schwarze Zierelement im vorderen Kotflügel oder die ebenfalls schwarzen Scheibenumrandungen.

Jaguar XE Fotos

+ 5

Diesen Kontrast greif auch das Heck auf, wirkt aber nicht so ausdrucksstark und markentypisch, wie etwa die Front. So würden die Rückleuchten auch einem Ingolstädter Mittelklasse-Modell gut zu Gesicht stehen. Wie jene Fahrzeuge auch, setzt der Jaguar XE 25d ebenfalls auf Sportlichkeit. Diese wird durch die Abrisskante am Heckdeckel oder die beiden Auspuffrohre symbolisiert. Allerdings sind diese etwas weit in der Mitte angeordnet. Doch über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Jaguar XE 25d Motoren Check

Bei den Aggregaten bietet der Jaguar XE eine ganze Bandbreite an Antrieben. Los geht es mit 163 PS im Einstiegsdiesel, der mit einer 6-Gang-Handschaltung oder einer Achtgang-Automatik kombiniert werden kann. Die Fahrleistungen sprechen bereits hier für sich: in 8,4 bzw. 8,2 Sekunden geht es auf 100 km/h. Die Endgeschwindigkeit ist hier bei 227 km/h erreicht. Dabei zeigt sich der Brite sparsam: 3,8 bis 4,1 Liter sollen im Durchschnitt durch die vier Brennräume fließen. Das nächst stärkere Aggregat ist 180 PS stark, ebenfalls ein Selbstzünder und wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb erhältlich. Der ebenfalls 2.0 Liter große Diesel erreicht circa dieselbe Endgeschwindigkeit, ist aber einen Wimpernschlag schneller auf 100 km/h. Der Verbrauch soll zwischen 4,2 und 4,7 Litern im Durchschnitt liegen.

Jaguar XE 25d Motor

Jaguar XE 25d Motor

Neu ist der Jaguar XE 25d. Dieses Aggregat schwört – wie seine Selbstzünderbrüder auch – auf 2.0 Liter Hubraum, schafft es aber auf 240 muntere Pferde unter der Haube. Diese sind für 500 satte Newtonmeter gut und beschleunigen den Jaguar XE 25d in 6,1 Sekunden auf Landstraßen-Tempo – Allradantrieb sei Dank. Schluss mit dem Vortrieb ist bei politisch korrekten 250 km/h.

Bei den Benzinern reicht die Leistung von 200 bis 380 PS. Dabei setzen die Vierzylinder auf ebenfalls 2.0 Liter Hubraum und decken den Bereich von 200 bis 300 PS ab und sind allesamt an ein Achtgang-Automatikgetriebe gekoppelt. Ihre Verbräuche sollen zwischen 6,4 und 6,9 Litern im Durchschnitt liegen, während die Fahrleistungen durchweg über ihren jeweiligen Diesel-Brüdern liegen. Top-Motor ist ein 3.0 Liter V6 mit Kompressor. Dieser Motor beschleunigt den Jaguar in glatten fünf Sekunden auf 100 km/h und regelt ebenfalls an der 250-km/h-Grenze ab. Mit 8,1 Litern im angegebenen Durchschnitt ist er dabei überaus sparsam.

Jaguar XE 25d Innenraum Check

Zwar ist der Jaguar XE 25d von außen nicht gerade klein geraten. Mit 4,67 Metern Außenlänge ist er gerade einmal acht Zentimeter kürzer, als ein Mercedes W124 – und der galt in den 80er und 90er Jahren als das Maß der Dinge in der oberen Mitteklasse. Nun, der Jaguar ist nicht das Maß der Dinge, auch nicht in der Mittelklasse. Zwar sitzt man in der ersten Reihe kommod. Dazu dürfte jede Statur eine angenehme Sitzposition finden. Doch in Reihe zwei mag man niemanden so recht unterbringen – noch nicht einmal die böse Schwiegermutter. Der Jaguar XE 25d ist eher ein 2+2-Sitzer und bietet seine Rückbank zum Verstauen von Ladegut an. Gut so, fällt der Kofferraum mit 455 Litern (mit vollwertigem Reserverad sogar nur 415 Liter) recht knapp aus.

Jaguar XE 25d Kofferraum

Jaguar XE 25d Kofferraum

Das war es aber auch mit der Kritik. Man vergisst die beengten Platzverhältnisse im Fond sofort, wenn man das modisch-feine Ambiente des Jaguar XE 25d betrachtet. Noble Materialien, ein sauberes Finish und eine tolle Optik begeistern. Allein der elektrisch ausfahrende Wahlhebel für die Automatik verdient einen Design-Oscar.

Jaguar XE 25d Innenraum

Jaguar XE 25d Innenraum

Freude bereitet auch die digitale Ausstattung des Briten. So fallen die Instrumenten-Anzeigen mit ihrem TFT-Bildschirm größer aus, als das Infotainment selbst. 12,3 Zoll misst der Instrumenten-Bildschirm, während sich der Touchscreen in der Mittelkonsole auf 10,2 Zoll streckt. Ein wirklich interessantes Feature zeigt sich im Splitscreen. Ist das aufpreispflichtige Extra bestellt, können Fahrer und Beifahrer auf unterschiedliche Bildschirme blicken. So schaut man selbst beim Fahren etwa auf die Navigationskarte, während der Beifahrer einen Film schaut – gänzlich unbemerkt vom Fahrer. Raffiniert!

Jaguar XE 25d Platzangebot Fond

Jaguar XE 25d Platzangebot Fond

Jaguar XE 25d Fahreindruck Check

So sportlich der „Jag“ von außen und auch von innen wirkt, so kommod benimmt er sich beim Fahren. Sportliche Härte ist ihm genauso fremd, wie Hektik. Hier gefällt die Würzung des Fahrwerks mit einem hohen Komfort, ohne aber weich oder gar unterdämpft zu wirken. Ganz im Gegenteil: Es gelang den Entwicklern ein kommodes Grundsetup zu schaffen, das nur etwas sportlich angehaucht wurde. So lassen sich Langstrecken ganz leicht aus dem Ärmel schütteln, irgendwie genau das hat man von einem Jaguar erwartet, oder?

Jaguar XE 25d Fahrverhalten

Jaguar XE 25d Fahrverhalten

Die Lenkung könnte indes etwas mehr Pepp vertragen und schwergängiger sein – aber das ist Geschmackssache. Bekömmlich für jeden Fahrer ist indes der 25d, der neue Dieselantrieb. Mit seinen 240 PS ist er alles andere als schwächlich und beflügelt den XE zu einem besonders zügigen Zeitgenossen. Zwischensprints, leichtes Ausdrehen und zügige Autobahnfahrten gehören zu den leichtesten Übungen des Briten. Besonders in Verbindung mit der hervorragenden Automatik, die immer die richtige Entscheidung trifft. Und doch fehlt etwas. Was es ist? Das Wissen, dass man einen Vierzylinder fährt und einen V6 Diesel in Gedanken vermisst. Objektiv gibt es nichts am Jaguar XE 25d auszusetzen, subjektiv könnte alles noch satter, noch souveräner sein. Doch ein V6 wäre sehr schwer und würde das runde Fahrverhalten ins Negative ziehen. Passt also alles und der Diesel… ach lassen wir das Thema.

Jaguar XE 25d Preis Check

Ein Jaguar ist kein Schnäppchen – welch Wunder. Und doch: Wer mit einem Mittelklasse-PKW liebäugelt und im Premium-Segment sucht, darf gerne bei den Briten vorbeischauen. So kommt der Jaguar XE 25d auf mindestens 46.260 Euro. Ok, das schmerzt zunächst, liegt aber unter der Konkurrenz. Ein Mercedes-Benz C 250 d mit Allradantrieb und Neungang-Automatik kommt auf mindestens 46.742 Euro. Nackt versteht sich. Und mit einem Minus von 36 PS. Ein BMW 325 d mit 224 PS kommt auf exakt 46.000 Euro, bietet aber keinen Allradantrieb. Damit wird der Brite zum Schnapper im Premium-Segment.

Jaguar XE 25d Test

Jaguar XE 25d Test

Jaguar XE 25d Zielgruppen Check und Fazit

Bislang kam es schon recht gut heraus: Der Jaguar XE 25d ist – selbstredend – im Premium-Bereich angesiedelt. Man muss ihn sich leisten wollen und dazu einen gewissen Hang zu einem Exoten haben. Sein Äußeres wirkt dabei genauso anziehend, wie sein schickes Interieur. Jenes ist – vor allem auf der Rückbank – aber nicht gerade mit Größe gesegnet. Entsprechend passt der Jaguar XE 25d besonders gut zu Alleinstehenden oder Paaren mit möglichst wenig Kindern. Am besten passt der „Jag“ als Dienstwagen: Schnell, mit 5,2 Litern auf 100 km sparsam und angenehm komfortabel. Wo darf ich unterschreiben?

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2017 Renault Kadjar Fahrbericht | Test

Sie liegen voll im Trend, sind bequem, klein oder groß und für tausende von Gelegenheiten geeignet: Die Rede ist von SUVs. Und genau in diese Kategorie fällt der Renault Kadjar. Der Plattform-Bruder des allseits beliebten Nissan Qashqai gilt als Kompakt-SUV und beerbt den wenig erfolgreichen Renault Koleos. Dieser Name wurde nun an einen größeren Renault-SUV weitergegeben. Konzentrieren wir uns also auf den Kadjar und seine Talente.

Renault Kadjar Fahrbericht

Renault Kadjar Fahrbericht

Renault Kadjar Design Check

Wer Design-Einheitsbrei satt hat, der sollte sich den Renault Kadjar einmal genauer ansehen. Er schafft es, gerade in DeZir-Rot, gekonnt aus der Masse herauszustechen, ohne aber die typischen SUV-Attribute vermissen zu lassen. So baut der Franzose hoch, streckt sich angenehm lang und bietet insgesamt den Look eines soften Geländewagens. Dennoch haben es die Designer geschafft ihm ein eigenständiges Äußeres zu verabreichen.

Von vorn schaut der Franzose sehr grimmig aus seinen gepfeilten Scheinwerfern auf die anderen Verkehrsteilnehmer herunter. Und so ist der Eindruck, der als erster entsteht, wenn man sich die Frontpartie ansieht, der des Selbstbewusstseins. Das unterstreicht nicht zuletzt das groß inszenierte Markenemblem, das darüber hinaus die Motorhaube „einschneidet“. Ansonsten trifft man auf eine tief heruntergezogene Frontschürze, die einen angedeuteten Unterfahrschutz beheimatet. Das macht klar, dass der Kadjar zwar gerne ein Geländewagen wäre, aufgrund der zu geringen Bodenfreiheit aber nicht dafür geschaffen wurde üble Geländeausflüge mitzumachen.

Renault Kadjar Fotos Exterieur

+ 5

Betrachtet man den Renault Kadjar von der Seite, trifft man auf einen ausladenden SUV – zumindest wirkt es so. Mit 4,45 Metern ist der Franzose nicht länger, als seine Artgenossen á la Volkswagen Touran oder Seat Ateca. Dennoch wirkt er angenehm bullig. Dies dürfte ein Verdienst der geschwungenen Linienführung sein, die bereits an der Motorhaube beginnt. Die beiden Kotflügel drücken die Motorhaube an beiden Seiten hoch, sodass man die Größe des SUV beim Fahren zunächst schlecht einschätzen kann. Und diese Schwünge finden sich auch in der Seitenlinie wieder, die nach hinten ansteigt. Hübsch sind auch die 19 Zoll messenden Leichtmetallfelgen, die die großen Radhäuser attraktiv ausfüllen.

Am Heck gibt sich der Renault Kadjar hingegen etwas zurückhaltender: Ein Dachspoiler sorgt für Dynamik, während die ausgestellte Heckklappe den Eindruck der Stattlichkeit unterstreicht. Während die Franzosen auf einen sichtbaren Auspuff oder gar angedeutete Blenden verzichten – und das ist zur Abwechslung ganz angenehm – sparte man nicht bei den Rückleuchten. Hier vertraut man, genau wie an der Front, auf LED-Technik.

Renault Kadjar Motoren Check

Angeboten wird der Renault Kadjar mit zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren. Das Einstiegsaggregat verfügt über einen Spatzen-Hubraum von gerade einmal 1,2 Litern und könnte den Eindruck nahelegen, dass man mit diesem Aggregat überaus untermotorisiert ist. Doch weit gefehlt: Turboaufladung sei Dank, kommt der Vierzylinder auf 130 PS und immerhin 205 Nm Drehmoment. So ausgerüstet ist man in 10,1 Sekunden mit der Sechsgang-Handschaltung auf 100 km/h. Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe benötigt 0,6 Sekunden länger. Einigkeit herrscht wieder bei der Höchstgeschwindigkeit von 192 km/h. Laut Renault soll der Verbrauch bei diesem Aggregat zwischen 5,5 und 5,7 Litern auf 100 km liegen.

Renault Kadjar Motoren

Renault Kadjar Motoren

Darüber rangiert ein 1,6 Liter Turbo-Vierzylinder mit 165 PS, der etwas souveräner antritt. Seine 240 Nm liegen bei 2.000 Umdrehungen an und erlauben ein etwas schaltfauleres Fahren. Beschleunigt man voll durch, durchbricht man die 100 km/h-Marke in 9,2 Sekunden und ist maximal 205 km/h schnell. Der Verbrauch soll im Durchschnitt bei sechs Litern liegen.
Bei den Dieseln hat man die Wahl zwischen 1,5 und 1,6 Litern Hubraum. Das kleinere Aggregat leistet bescheidene 110 PS, stemmt aber – je nach Getriebe – 250 bzw. 260 Nm auf die Kurbelwelle. So ist man in 11,7 Sekunden (6-Gang Doppelkupplungsgetriebe) bzw. 0,2 Sekunden später mit der Handschaltung auf 100 km/h. Schluss ist jeweils bei etwas über 180 km/h.

Zum Test zur Verfügung stand der 1,6 dci mit 6-Gang-Handschaltung und Allradantrieb. Dieses Aggregat darf als optimale Motorisierung für den Renault Kadjar verstanden werden – Diesel-Debatte außen vor. Zwar kann er mit seinen 4,9 angegeben Litern im Schnitt nicht mit den 3,8 Litern des Einstiegsdiesels mithalten, doch wirkt er angenehm kräftig. Das überrascht, bedenkt man, dass man es hier „nur“ mit einem 1,6 Liter-Selbstzünder zu tun hat. Zwar genehmigte sich der Renault Kadjar im Alltag eher 6,8 Liter, doch hier versalzen ein hoher Stadtanteil sowie viele, schnelle Autobahn-Etappen die Suppe. Ein niedriger Wert im Bereich um sechs Liter auf 100 km sollte zu realisieren sein. Zudem kann man den Allradantrieb getrost weglassen, da der Kadjar im Alltag nur auf die Vorderräder zugreift und mit Traktion keine Probleme hat.

Renault Kadjar Innenraum Check

Renault Kadjar Kofferraum

Renault Kadjar Kofferraum

So geräumig der Renault Kadjar von außen wirkt, so geräumig ist er auch. Zwar gibt es Kandidaten, die einen größeren Kofferraum bieten, doch gibt das Grundvolumen von 472 Litern keinen Grund für Beanstandungen. Maximal sind es 1.478 Liter. Etwa mager fällt indes die Zuladung von 448 kg aus. Dafür steht allerdings viel Platz für die Passagiere bereit. Es ist erstaunlich, wie gemütlich man es sich im Fond machen kann. Selbst bei der Einstellung des Vordersitzes auf große Erwachsene bleibt hinten genug Platz – nicht nur für Kinder. Vorn lässt die Sitzverstellung eine gute Position für jede Statur zu. Schade nur, dass es keine Lordosen-Unterstützung für den Beifahrersitz gibt.

Renault Kadjar Innenraum

Renault Kadjar Innenraum

 

Bedauerlich sind auch kleinere Bedienungsmängel. So ist etwa nur der Fensterheber am Fahrerplatz mit einer Automatik-Schaltung versehen. Möchte man die anderen Fenster öffnen oder schließen, muss man die Tasten gedrückt halten. Zudem fehlt eine Komfort-Schließung bzw. das entsprechende Öffnen per Fernbedienung. Fraglich ist auch, warum der Kadjar abschließt sobald man mit dem Schlüssel aus dem Fahrzeug steigt. Zwar ist das eine praktische Eigenschaft – gerade mit vollen Händen. Doch an einem Beispiel lässt sich die wenig optimale Einstellung gut darstellen: Öffnet man seiner Dame ganz Gentleman-like die Beifahrertür und wandert anschließend um den SUV herum, schließt er währenddessen zu. Das sorgt für fragende Blicke.

Renault Kadjar Platzangebot Fond

Renault Kadjar Platzangebot Fond

Ansonsten war es das mit fraglichen Eigenheiten. Einmal Platz genommen, findet man sich schnell zurecht. Zwar wecken die digitalen Instrumente zunächst fremd, doch ist an ihrer Ablesbarkeit nichts auszusetzen. Und auch die Bedienung des R-Link-Infotainments gelingt gut. Über Wischgesten streicht man im Hauptmenü Smartphone-like durch verschiedene Bildschirme, die man nach eigenen Wünschen gestalten kann. Schade nur, dass Android Auto (Apple CarPlay nicht getestet) nicht bereitstand, obwohl es mittlerweile verfügbar sein soll. Dafür gelang die Konnektivität per Bluetooth bestens. Witzig ist die „euronews“-App, die das aktuelle Tagesgeschehen vorliest.

Renault Kadjar Schlüssel

Renault Kadjar Schlüssel

Renault Kadjar Fahreindruck Check

Der Renault Kadjar ist ein typischer Franzose – und das im besten Sinne. So gefällt die Feder-Dämpfer-Abstimmung mit einem harmonischen Komfort. Auf ein Nachschaukeln verzichtet der SUV aber trotzdem, sodass man sich immer wieder freut, wie geschmeidig der Kadjar Unebenheiten glattbügelt. Selbst die 19-Zoll-Bereifung wird nicht als störend empfunden, gibt sie schließlich etwas Auskunft über die Beschaffenheit des Untergrunds.

Renault Kadjar Fahreindruck

Renault Kadjar Fahreindruck

Dieser fehlt der Lenkung leider – ein weiterer Punkt, der als typisch angesehen werden darf. Die Lenkwiderstände sind schön geglückt und sind weder zu hoch noch zu niedrig, doch fehlen das Gefühl und die Direktheit. Gerade auf winkligen Landstraßen fühlt man sich etwas fehl am Platz und hat den Eindruck, ein wirklich großes Auto zu fahren. Auf der Autobahn hingegen ist der Renault Kadjar zu Hause. Hier glänzt er mit einem sauberen Geradeauslauf und niedrigem Geräuschniveau. Zudem zeigt sich der Diesel schön kräftig und lässt Tempi von 150 bis 180 als selbstverständliche Reisegeschwindigkeiten wirken – das kann sich wirklich sehen lassen.

Renault Kadjar Preis Check

Preislich geht die Reise mit dem Kadjar bei 19.990 Euro los – das ist sehr fair. Zumal hier eine Klimaanlage, ein Soundsystem und allerlei elektrische Helferlein schon inklusive sind. Der reichhaltig ausstaffierte Testwagen, der in der attraktiven Bose-Ausführung ausgestattet war, kam allerdings auf über 37.000 Euro. Das ist kein Schnäppchen. Vergleicht man den Renault Kadjar indes mit deutschen Premium-Fabrikaten, ist man noch einige Tausend Euro von diesen entfernt. Besonders da die Bose Edition mit Voll-LED-Schweinwerfern, dem R-Link 2 Infotainment, Teilleder-Sitzen und dem bassigen Soundsystem vorfährt.

Renault Kadjar Test

Renault Kadjar Test

Renault Kadjar Zielgruppen Check und Fazit

Zum Schluss bleibt ein etwas zwiespältiges Bild vom Renault Kadar, dessen positive Seite aber überwiegt. An manche Bedien-Schrulligkeiten gewöhnt man sich mit der Zeit und die automatische Verriegelung lässt sich deaktivieren. Und so zeigt sich der Renault Kadjar als komfortabler SUV, der gerade im Alltag ein unauffälliger und zuverlässiger Begleiter ist. Ob man nun einen Diesel oder einen Benziner favorisiert, ist jedem selbst überlassen. Unabhängig von der aktuellen Stimmung gegenüber den Selbstzündern dürfen sie beim Kadjar als optimale Antriebsart gelten.

Entsprechend eignet sich der französische SUV für viele Gruppen. Sowohl der Außendienstler – in letzter Zeit findet man Renault Kadjar oft im Einsatz der deutschen Bahn – wie für Best-Ager, die den hohen Einstieg schätzen, oder auch für Familien gestaltet sich dieser Renault als gute Wahl. Platz steht für mindestens vier Passagiere und deren Gepäck bzw. für Kind und Kegel bereit. Und so kann man dem Kajdar nur wünschen, dass er die mauen Absatzzahlen des Vorgängers hinter sich lässt. Verdient hätte er es!

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